Datenzugang in der Landwirtschaft

Shownotes

In Episode 43 des Data Navigator Podcast sprechen wir mit Dr. Matthias Nachtmann über den Umgang mit Daten in der Landwirtschaft. Matthias ist Gründer und Vorstand von [Freunde des Digital Farming](Friends of Digital Farming), einem Verein zur Förderung der Digitalisierung von Landwirtschaft und Ernährung.

Im Gespräch mit Dr. Martin Schirmbacher, Partner und Fachanwalt für IT-Recht bei HÄRTING Rechtsanwälte und Dr. Hubertus von Roenne, Partner bei der Strategieberatung Upgrade erklärt Matthias, wie Datennutzung in der Landwirtschaft derzeit geschieht und was die Voraussetzungen für eine funktionierende Datenökonomie im Agrar- und Ernährungssektor sind.

Themen:

  • Friends of Digital Farming: vorwettbewerblich, gemeinnützig, wertschöpfungskettenübergreifend – wie der Verein Landwirten als externe Entwicklungsabteilung dient
  • Das zentrale Problem: Sieben Kunden, sieben Datenabfragen – warum gemeinsame Regeln für den Datenaustausch fehlen.
  • Prozessdaten vs. Standortdaten: Welche Datenkategorien auf dem Feld relevant sind.
  • Das Stickstoff-Beispiel: Ein Datenpunkt, drei Abnehmer, unterschiedliche Anforderungen je Bundesland.
  • Warum Daten nur skalieren, wenn sie dem Landwirt Produktivitätsvorteile bringen.
  • "Verkehrsregeln" für die Datenökonomie: Wer sie definieren soll – und warum der Staat mit am Tisch sitzen muss.
  • Föderalismus als Innovationsbremse: Neue Gesetze nur mit Referenzdaten.

Mehr Informationen zum Digital Farming

Bisherige Folgen zu Daten in der Agrarwirtschaft

Der Data Navigator Newsletter

Allgemeine Informationen zum Data Act

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo zu einer neuen Ausgabe des Data Navigators.

00:00:03: Wie immer mit meinem Co-host Martin Schornbacher, hallo Martin!

00:00:08: Hi Hubertus, schöne Grüße nach Frankreich.

00:00:11: Ja hallo hallo.

00:00:12: Heute werden wir uns einmal mehr dem Thema der Datennutzung in der Landwirtschaft widmen allerdings auch so den einen oder anderen Abstecher machen in die Ernährungssektor.

00:00:23: Dafür haben wir den perfekten Gast, glaube ich hier bei uns und zwar Matthias Nachtmann.

00:00:27: Er ist Gründer und Vorstand des Vereins Friends of Digital Farming aber er begleitet und berät auch verschiedenste Organisationen zu Strategie- und Datennutzung eben in der Landwirtschaft aber auch darüber hinaus in den verbundenen Sektoren.

00:00:41: freuen uns dass du dabei bist lieber Matthias.

00:00:46: Ja vielen Dank.

00:00:47: Freue mich auf den Austausch mit euch und freue mich auch, in so einer relevanten und großartigen Serie zu sein.

00:00:54: Also ihr hattet ja schon den Professor Krantke da, ihr hättet schon ein Landwirt aus Norddeutschland und Dänemark da die einen super Aufschlag gegeben haben und ich freue mich das heute zu vertiefen.

00:01:08: Und zwar für die Frage, wie können wir den Daten für nachhaltige Produktivität machen?

00:01:13: Und zu meinem Herzensthema.

00:01:15: Ich arbeite nämlich daran, dass auch nächste Generationen Essen von deutschen Feldern genießen können.

00:01:21: Ja, warum und für was man Daten braucht.

00:01:23: Ich glaube da werden wir fokussierend auf heute.

00:01:26: Genau, sehr schön!

00:01:26: Also vielen Dank auch, dass du auf die anderen Podcast hinweist.

00:01:29: Das machen wir sonst mal selber.

00:01:30: umso besser, dass Du sie auch gehört hast.

00:01:32: also dabei Und an alle Zuhörende nochmal der Hinweis, wir haben eben zu diesem Thema schon einiges gemacht.

00:01:38: Das reizt sich ja wunderbar ein in eine quasi kleine Serie zum Thema Landwirtschaft.

00:01:44: Aber vielleicht Matthias sagst du noch ein paar Takte zu deiner Person und auch gerne zu dem Verein mit dem tollen Namen Friends of Digital Farming und deinen sonstigen Tätigkeitsfeldern.

00:01:55: und dann steigen wir wirklich einen ins Thema Datenmutzung?

00:01:58: Ja, gerne!

00:02:01: Daten und Landwirtschaft und Nachhaltigkeit oder Compliance kamen wir in dem Jahr die Diplomarbeit vor.

00:02:08: Und zwar habe ich so einen Dinner IV Ausdruck des Bundesimmissionsschutzkatastrophens von Mainz bekommen, und ich habe für ein landwirtschaftlichen Betrieb die Bimpsplanung für neun Schweinestall gemacht.

00:02:21: Und ich habe dann am eigenen Leibe erfahren, wie es ist wenn man aus einem Papierdokument Daten in der Excel-Datei übertragen muss.

00:02:29: und warum war das damals relevant?

00:02:30: Weil der Landwirt Emas basierte Umweltverträglichkeitsprüfungen machen wollte ISO Und er wollte als Argument für die Baugenehmung mitliefern, mein Stall steht nicht in einem frischen Luftzulagangsgebiet für den Mainzer Innenstadtbereich.

00:02:53: Von dort, wenn ich jetzt von heute zurückschaue auf nineteen sieben neunzig dann sind die Themen Compliance Nachhaltigkeit.

00:03:02: Ich nehme nach dem den Punkt Produktivität weiter brandaktuell.

00:03:06: es gibt mehr es gibt andere Regulierung und für einen landwirtschaftlichen Betrieb ob er jetzt seine EU Förderung bekommen will oder ober einem Lebensmittel Hersteller oder Händler seine Nachhaltigkeit dokumentieren will, macht er genau selbe.

00:03:21: Wie ich in dem Jahr nineteen sieben neunzig, der nimmt sich seine unterschiedlichen Quellen und trägt es teilweise noch in Excel ein oder ein bisschen Mord warst in irgendeine Web App Und und zwar wenn er sieben Kunden hat in der Regel sieben unterschiedliche Dateneingaben.

00:03:36: So und das hört sich so an als gibt's von zehn zu sieben Neunzig bis jetzt kein Fortschritt gibt Es schon ist viel viel besser geworden aber Ist ganz deutlich dass wir Wir müssen übergreifend denken.

00:03:49: und da komme ich zu den Friends of Digital Farming.

00:03:52: Der Gründungsmythos war, dass wir Ende der zehner Jahre festgestellt haben das damals war ich in der Agrar Chemie und das TRI habe da digital farming mit aufgebaut.

00:04:04: uns war klar hey wir haben gute software so und wir haben gut Pflanzschutzprodukte und dann die, die die Traktoren und Pflanschutz Spritzen hergestellt haben.

00:04:14: Wir haben wirklich super getestete Produkte.

00:04:17: Es funktioniert aber wenn morgens um sechs der Landwirt den Schlüssel umgedreht hat und wollte raus aus Feld fahren da hat es nicht miteinander funktioniert.

00:04:25: warum?

00:04:26: weil das eben immer nur von einem Produkt und nicht vom Prozess her gedacht war.

00:04:30: so und dann haben wir dann erst mal Und wenn wir bei LinkedIn schaut, sieht man dass das wahrscheinlich wer als F und schon dir gewesen sein muss.

00:04:40: Liedt als erstes zusammen saßen haben gesagt hey so super.

00:04:43: dann fragen wir doch nach Budgets.

00:04:44: Dann fragten wir mal in der Firma warum?

00:04:48: natürlich habe ich ein Budget um mein Produkt zu testen aber ich hab doch kein budget um den Prozess meiner Kunden zu optimieren.

00:04:55: So, und dann ist ein Gedankenprozess in Gang gesetzt worden.

00:05:00: Und zwar insbesondere um den Standort Kaiserslautern weil da ist aus meiner Sicht so eine der europaweit digitalen Hidden Champions wenn es um KI Daten in der Operabilitätsausbildung geht oder auch Nutzfahrzeuge Ausbildung.

00:05:15: Da saßen wir zusammen mit Frauenhofern, mit der RPTU und mit denen hat man schon Fördermittel akquiriert.

00:05:20: Und dann ist so die Idee entstanden warum bringen wir denn nicht die Akteure, die im Feld und in der Kette Daten ins Wiesn bringen also unsere Mitglieder?

00:05:31: Namen kann ich nennen, Hochwaldmolkerei oder Bindewald-Guttingen, Mühle.

00:05:36: Unsere Mitglieder sind aber auch ganz viele Landwirte aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg.

00:05:40: Warum?

00:05:41: Weil man muss irgendwo anfangen und idealerweise muss man nicht hinfliegen sondern kann mit dem Auto, Fahrrad und Zug hinfahren.

00:05:49: Das definiert den lokalen Anker hier in der Südwestdeutschen Gegend.

00:05:55: überlegt, was braucht denn der Landwirt alles?

00:05:58: Also bei uns ist Mitglied ZG Reifeisen, der Händler.

00:06:03: Bei uns ist es Mitglied BRSF, John Deere oder Rauch-Landmaschinen also die Düngermaschinen herstellen, Pessel Instruments, die Wetterstationen bauen, Hütak oder ITK Engineering, die wiederum Zulieferer für diese sind.

00:06:15: Wenn man jetzt wieder zurückgeht wie kriege ich eigentlich ein Prozess getestet wenn wir eine Besprechung machen?

00:06:22: Hochwald sagt vor fünf Jahren, wir wissen nicht wie man CO-Zweifussabtruf für Milch rechnen soll.

00:06:27: Welche Brataten brauchen wir dazu?

00:06:28: Und wenn wir dann zusammenkommen, da können wir im Prinzip schon mal einen Blueprint für ein Projekt machen, können Fördermittel akquirieren.

00:06:34: Wir haben in der Zwischenzeit auch eine Profisur initiiert für Interoperabilität den Professor Dörr und genau so sind wir, ich würde sagen, wir sind vorwettbewerbliche.

00:06:45: Möglichmacher Akt ist, weil der Landwirt hat keine Entwicklungsabteilung.

00:06:54: Aber wir bürden dem Landwirts auf.

00:06:57: sammelt du dir mal alle diese neuen coolen digitalen Technologien zusammen.

00:07:01: by the way ließt sich auch mal in Datarekt ein und macht du mal und das geht nicht.

00:07:07: also wenn du so willst sind wir so eine Art outgesourced Entwicklungs Abteilungen für den Landwurt als French of Literary Farming vorwärtsbewerblich wertstofffusskettenübergreifend und gemeinnützig Sehr gut.

00:07:20: Ja, extrem spannend Matthias was ihr da macht.

00:07:24: bei manchen Themen ja hatte ich sehr viele Assoziationen aber ich glaube da komme ich nochmal darauf zurück.

00:07:32: vielleicht steigen wir mal ein in das Datenthema.

00:07:35: mit deiner riesigen Erfahrung weiß gar nicht ob du es dann so leicht auf den Punkt bringen kannst.

00:07:40: Aber was ist heute?

00:07:42: sagen wir mal das größte, ungelöste Datenproblem in der Landwirtschaft.

00:07:47: Ein Paar hat es ja schon angedeutet aber kann man's runterbrechen?

00:07:53: Ja ich komme vom Zielbild und ich glaube dass ist das Wort zusammen.

00:08:01: also wir haben seit uns jetzt sieben Riesige Fortschritte gemacht.

00:08:06: Es gibt ja nicht nur eine recht komplette Regulierung jetzt in Europa mit Data Act, Data Service Act und so weiter.

00:08:13: Es gibt auch zum Beispiel einen ISO-Bus seit über zwanzig Jahren oder es gibt Akteure die den Datenaustausch im Feld standardisieren.

00:08:23: also da gibt's immer noch Probleme.

00:08:24: das ist auch nicht alles immer einfach.

00:08:28: aber und es gibt auch in der Lebensmittelwirtschaft Daten-Initiativen in der Milchindustrie, schon lange QS Schwein.

00:08:36: Also Daten hat man Kapazitäten dahinter, hat Kompetenzen und hat Budget oder einen klaren Auftrag.

00:08:43: also da gibt es so Sachen.

00:08:44: Woran's jetzt hapert und da spielt das Wort zusammen rein... Ich glaube, wir befinden uns schon in der Datenökonomie ohne es zu wissen.

00:08:53: Wir befinden und dort wo die Banken zur Einführung der EC-Automaten Mitte der Neunziger waren.

00:08:59: Wir sind dort, wo die Telefonie in Deutschland war als die ersten vierzig Telefone zusammengeschaltet sind.

00:09:06: Wir müssen uns grundsätzlich über so ein paar Regeln unterhalten wie wir nicht Düngedaten teilen, sondern wenn ein Staat ein Lebensmittelhersteller oder Händler einen Datenpunkt aus der Kette braucht.

00:09:23: Was sind die Basisregeln?

00:09:24: Es wird nicht mehr genügen, dass sich die Milchleute mit den Milchläuten abstimmen.

00:09:28: Warum ist das?

00:09:31: Wenn ich mir heute in Acker anschaue und Supermarkt regal, dann haben die Quadratmeter Supermarktregale und der Quadratmetern Acker bei eines gemeinsam.

00:09:41: Der Supermarktregal wird von ganz vielen unterschiedlichen Unternehmen.

00:09:44: Sechs Tausend Unternehmen stellen Lebensmittel her in Deutschland Und die nehmen wir mal jetzt vereinfacht an.

00:09:50: Diese sechstausend füllen diesen Quadratmeter Supermarktregal.

00:09:54: So, diese sechstausende Hersteller sursen aber auch von diesem gleichen Acker-Quadratmeter.

00:10:00: Nicht alle an einem Tag.

00:10:01: Aber heute steht da Weizen Dann steht da Gerste Dann stehen da Kartoffel Dann stehen dazuckerrüben.

00:10:08: Meist nach zuckerrübem macht keinen Sinn.

00:10:09: Aber ihr wisst wo ich rauf hinaus will.

00:10:12: Wenn wir diese Datenbedürfnisse des Supermarktregalquadratmeters mit den Daten bedürfen, das Quadratmeter vom Landwirt oder von einem Hektar nicht harmonisieren und es müssen wir zusammen machen.

00:10:24: Dann stehen wir da wo wir jetzt stehen dass ein Landwirts... Das habe ich leider nicht wissenschaftlich fundiert.

00:10:30: aber ein Land wird braucht acht Stunden pro Hektar Winterweizenproduktion.

00:10:36: Das sind so.

00:10:37: eine Kennzahl habe ich aus einer Datenbank vom Landesamt für Landwirtschaft in Bayern, gibt es verschiedene Annahmen die dahin führen acht Stunden Arbeitszeit pro Hektor.

00:10:46: Bei Gesprächen mit Landwirten wenn sich die schätzen lassen was braucht er denn?

00:10:49: Pro Hektare Arbeitszeit im Büro sind sie im Schnitt bei drei Stunden und das muss man mal vorstellen.

00:10:56: die kosten ja Geld und das liegt daran dass die für die Sieben Produkte, die im Supermarktregal liegen eben sieben einzelne Datenabfragen beantworten müssen und für den Staat auch noch extra.

00:11:09: Und wie kriegen wir dieses zentrale Datenproblem gelöst?

00:11:12: Wie lassen wir den Landwirt darauf fokussieren dass er sich auf einen Acker konzentriert wo er nachhaltig produktiv arbeiten kann?

00:11:18: indem wir uns mal drauf einigen wie wollen wir Daten austauschen welche Daten wollen wir austauschern?

00:11:23: was sind die Anforderungen dazu?

00:11:27: und da kommt dann wieder das Wort zusammen hin Diese Verkehrsregeln für den Datenaustausch, die müssen wir zusammen definieren.

00:11:33: Das reicht nicht wenn das einzelne Gruppen machen.

00:11:38: Also super!

00:11:39: Erstmal der Doug Freerichs, den wir hier auch im Podcast hatten.

00:11:41: Der wird sich sehr freuen über dein Plädoyer.

00:11:43: Das hat er mich so ähnlich gesagt.

00:11:45: Er hat als Landwirt sie darüber beklagt wie viel Daten er selber abliefern muss und dann auf das Beispiel geliefert.

00:11:51: In Dänemark ist es anders.

00:11:52: Sie werden die Daten proaktiv angeboten.

00:11:54: Da kriege ich sie vom Staat.

00:11:55: also dass du mal verweist.

00:11:57: Podcast mit Dirk Freerichs.

00:11:59: Es klingt so sehr nach Daten, Silos die du hier ansprichst und zwar interessanterweise eben nicht nur in der Landwirtschaft die Silos Die hast du auch angesprochen, sondern über die Landwirtschaft hinaus gedacht.

00:12:08: Also ganzheitlicher Größerdenken ein sehr interessanter Gedanke den wir heute weiter verfolgen wollen.

00:12:15: Kannst Du für unsere Zuhörder vielleicht einmal noch kurz auf eine Kategorisierung von Daten eingehen?

00:12:21: Von welchen Daten sprechen wir denn hier eigentlich?

00:12:23: Wir sprechen ja in diesem Podcast sehr viel über Maschinennaten, aber der Landwirtschaft ist etwas komplexer dass wir da noch ein bisschen Licht reinbringen.

00:12:30: und welche Daten sind denn hier so wirklich relevant?

00:12:34: Ich lasse mal, wenn wir von einem Brot zurückdecken auf ein Weizen.

00:12:39: Dann habe ich den Landwirtschaften-Produktionsprozess und alle Arbeiten die da getan werden in der Regel von Maschinen, da fallen Daten raus.

00:12:46: also wenn der Mähdrescher dann geerntet hat und da hatten NER Sensor drauf, kann er sagen welche Menge Stand pro Raum Einheit, welche Proteinbodenfeuchte... Feuchtegehalt, Stärkegehalt und so weiter kann aber auch sagen wie viel Dieselverbrauch und anderes damit verbunden war.

00:13:08: Wenn man dem Produktionsprozess übers Jahr zurückgeht krieg ich dieselben Informationen für die Düngemaßnahme, Pflanzschutzmaßnahmen.

00:13:14: also ich kann zum Beispiel daraus ableiten wurde appliziert nach Vorgabe wurden Abstandsauflagen eingehalten.

00:13:23: War da ein Gewässer in der Nähe, war die Hangeneigung korrekt?

00:13:26: Wie war das Wachstum-Stadium so dass der Raps nicht geblüht hat oder wurde nachts gefahren?

00:13:32: also alle diese Informationen die werden dann von den Maschinen aufgeschrieben sind aber in den jeweiligen Regulierungen notwendig und bei der Düngung und Aussaatbodenbearbeitung.

00:13:42: Das sind die prozessbezogenen Daten was wichtig ist Wenn wir jetzt Wetter- oder Standort bezogene Daten nimmt, da ist die Frage was sind Maschinen?

00:13:53: Also dass eine Wetterstation eher eine Maschine sein könnte wenn sie Minuten genau Temperatur Wasser Bodenfeuchte Plattfeucht Sonneneinstrahlung misst.

00:14:05: Aber ich brauche damit die Maschine fahren kann eben auch Feldgrenzen oder Hangneigung und diese Daten sind notwendig das die Maschine auch komplement arbeiten kann.

00:14:16: Also wir haben Prozessdaten und wir haben standortspezifische Daten, das ist ganz wichtiger Unterschied.

00:14:23: zwischen der Landwirtschaft also die ja wir reden jetzt über den Ackerbau Die findet im freien Stadten habe ich immer zwei Faktoren.

00:14:32: die muss sich zeitlich und räumlich einordnen die beiden die Daten.

00:14:37: Und damit ich dann wirklich arbeiten kann brauche ich eben dann Zum Beispiel staatliche Quellen, die mir Feldgrenzen, Bodenarten, Hangneigung, gewässeroberkante Schutzzonen you name it auflisten kann.

00:14:52: Also wir haben Prozessdaten und wir haben Standortdaten.

00:14:55: das wären mal zwei in Ergänzung zu dem was Georg Larscheidt in seinem Podcast auch schon erwähnt hat.

00:15:03: Genau.

00:15:04: Ich bin ja, habe ich auch schon das eine oder andere Mal erwähnt, überzeugter Großstädter.

00:15:08: Das heißt vieles von dem was du sagst erscheint mir immer sofort logisch trifft nur auf null praktische Erfahrung außer Brot kaufen aber das ist eher das andere Ende der Kette.

00:15:22: Jetzt haben wir ja, das ist hier der Anlass auch warum wir hier zusammenkommen seit zwölften September den Data Act.

00:15:27: Der im Wesentlichen sagt also in deinem Fall jetzt der Landwirt Agrarbetrieb hat einen Anspruch auf alle Daten die Anfallen bei dem Betrieb einer Maschine, die muss sich nicht bewegen.

00:15:41: Das kann noch eine Wetterstation sein soweit diese Daten nach Hause übertragen werden.

00:15:46: also sprich nichts zu dem Land wird wo sie vielleicht hingehören sondern nach hause zum Hersteller.

00:15:53: Spielt es eine Rolle, spielt diese Diskussionen um den Data-Act in deiner Praxis.

00:15:57: In der Praxis der Leute die bei euch Mitglied sind.

00:15:59: Eine Rolle gibt das etwas was sich da jetzt schon geändert hat.

00:16:04: wie ist so die also denn eigentlich?

00:16:06: von dem was du schilderst ist ja eigentlich hört sich erst mal so an als müsse der Landwirt diese Daten alle haben um seine Maschinen komplein betreiben zu können zum Beispiel was Standortdaten angeht?

00:16:16: Na gut!

00:16:17: Der Landwird bekommt alle Daten und auch so akgregiert dass er seine Arbeit machen kann.

00:16:23: Und die aus meiner Sicht intensivsten Diskussion, diese haben jetzt nicht stattgefunden.

00:16:29: Sondern eigentlich so vor eineinhalb Jahren bis zum zwölften September letztes Jahr oder irgendwann letztes jahr im September als der live gegangen ist.

00:16:38: was heißt denn das eigentlich?

00:16:40: Und da habe ich mitgenommen, dass der Data-Akt ja im Konzert von mehreren Regulierungen stattfindet.

00:16:47: Die im Unterschied jetzt erstmal sehr positiv einen anderen Ansatz haben weltweit im Vergleich zu Asien oder China wo die Daten dem Staat gehören, wo der Staat sagt daten sind auch in der Landwirtschaft sind Produktionsfaktor und der Start hat den Zugriff.

00:17:03: oder im Vergleich zur Nordamerika USA den Unternehmen, die die Daten- sammlungen oder die Clouds organisieren gehören und die nutzen können.

00:17:15: Also das wurde erst mal positiv aufgefallen, dass es da einen dritten europäischen Weg gibt.

00:17:22: Das war das ein.

00:17:23: Das zweite war, was die Fassende Konsequenz ist.

00:17:26: Weil wenn du heute als Landwirt in deiner Maschine sitzt dann siehst Du ja schon verarbeitete Daten Siehst ja gar keine hohe Daten.

00:17:36: Du würdest ja, und das hat der Georg ja auch ganz schön erklärt.

00:17:40: Bin ich wirklich daran interessiert auszulesen die Liter Diesel Verbrauchproquadratmeter?

00:17:46: Nein!

00:17:46: Ich bin dann nur dran interessiert das zu optimieren.

00:17:50: Und habe ich als Landwirt die Kompetenzen dann wirklich diese Rohdaten aus den Systemen zu ziehen und da was draus zu machen oder kann... Also das waren so Diskussionen.

00:18:00: Das mag vielleicht ein bisschen zu pragmatisch sein aber am Ende geht es um die Frage wenn ich jetzt meine Wenn ich als Landwirt meine Daten wohin gebe, welche Daten gebe ich denn da hin?

00:18:11: Ich will doch nicht die Rohdaten von Maschinen geben.

00:18:13: Genauso will ich keine Rohdate meiner landwirtschaftlichen Arbeit geben.

00:18:22: klasern werden wie produktiv ich bin beim Kunden gegenüber, dass der mal in Benchmarking macht.

00:18:27: Wer sind denn die zwanzig Prozent Landwirte?

00:18:29: Die so produktiv sind das auch in fünf Jahren mit bewerbsfähig sind?

00:18:33: und das hat eher eine Diskussion in Gang gesetzt auf welcher Daten eben da reden wir denn bei den Maschinelocks die endlose Daten rein sammeln für die idealerweise Statistiker oder Data Scientist bist, um die dann wirklich zu nutzen.

00:18:51: Oder auf welcher Aggregationsstufe der Daten sprechen wir da?

00:18:54: Und jetzt so in den Diskussionen heute spielt der Data Act jetzt in meiner Praxis eher weniger eine Rolle als die Frage wie enebeln wird denn den Landwirt dass er souverän dieser Datenökonomie mitspielen kann.

00:19:11: und da ist dann Data Act einer der Ingredients, die auch Rechte für Landwirte beschreiben.

00:19:20: Sehr schön, vielleicht bleiben wir bei der Perspektive der Landwirte nochmal.

00:19:27: Du sagtest ja auch du hast seit den neunzig Jahren das mit begleitet.

00:19:31: ich glaube du kommst auch aus einer landwirtschaftlichen Familie wenn ich mich recht erinnere.

00:19:35: also Traktoren sind auch so dein Zuhause.

00:19:39: kannst uns ein oder zwei Beispiele geben was denn da auf dem Feld zu stattfindet wo solche Daten dass auch gesagt die Kombination eine Einladung vorhin von Maschinendaten und Daten aus staatlichen Quellen, Präzision spielt eine große Rolle.

00:19:53: Kannst du uns einmal in ein oder zwei Beispiele mitnehmen?

00:19:56: Was sich denn da so als Herausforderungen vielleicht stellen oder auch als Möglichkeiten?

00:20:00: Ja also mein Lieblingsdatenpunkt dafür ist Stickstoff die Stick-Stoff-Düngung.

00:20:04: Und ich komme wieder vom Ende her.

00:20:06: warum es Stickstoff wichtig?

00:20:07: weil wenn ich getreide Dünge dann habe die Möglichkeit mehr Getreide zu produzieren, aber auch eine höhere Qualität mehr Protein.

00:20:16: Also wer sich auskennt guckt in Allweißmoleküle.

00:20:19: da findest du Stickstoff drin und wir genießen es.

00:20:21: wenn man am Sonntagsbrötchen aufschneiden das so ein bisschen fluffig ist ja Es ist nicht eins-zu-eins übersetzbar Aber der Proteingehalt Backfähigkeit korreliert mit der Stickstoffdünne Das heißt das Produkt weizen.

00:20:35: Die Qualität hängt schon mal an dieser Düngung ab.

00:20:37: So das nächste ist Wir wollen diesen Datepunkt Stickstoff alles haben.

00:20:41: Wenn der Bäcker einen CO²-Fußabdruck machen will oder der Müller, dann muss er wissen wie viel Stickstoff wurde denn auf diesem Getreide gedümmt.

00:20:50: Also wenn man sich ein Fuß CO² Fussabdrupp von Getreider und irgendeinem anderen Lebensmittel anschaut die Düngung ist immer unter den Toppen So, das zweite ist der Staat.

00:21:00: Der will wissen hast du dich denn an die dünne Regulierung gehalten?

00:21:04: Also es jetzt wieder aufgehoben.

00:21:05: aber es gibt sogenannte gab so genannte rote Gebiete.

00:21:08: dann musstest Du anders düngen als in nicht roten Gebieten.

00:21:13: Du musst Abstandsauflagen einhalten zum Beispiel.

00:21:15: Das musst Du dokumentieren und wenn Du dann Deine Düngung planst also bevor du den Dünger ausbringst, so war ich in der Execution.

00:21:24: Wenn du mit einem Düngerstreuer deine Düngerkarte auspringst wenn die Düngung planst musst du wissen was habe ich denn im Boden für einen Stickstoffreservoir aus der letzten Saison?

00:21:34: und dann machst über Dreisatz die Annahme was hast Du für einen Bedarf auf welchen Ertrag zielst?

00:21:40: Und dann leitest Du daraus ab was werde ich jetzt eine nächsten Dünge-Maßgabe geben.

00:21:46: So und dann wenn Du jetzt ein Landwirt noch zu dem bist Das kommt bei uns tatsächlich vor, dass du halt in Hessen und Rheinland-Pfalz deine Felder hast oder Rhein an Pfalz und Baden-Dürtenberg.

00:21:58: Dann musst du in den Details das ein bisschen anders dokumentieren weil du im anderen Bundesland bist.

00:22:03: Also wo werden Daten relevant?

00:22:06: Der Stickstoff pro Hektar ist eine relevante Größe für den Kunden vom Landwirt, für die Behörde.

00:22:19: Spannend wird es dann, wenn man noch genauer hinschaut.

00:22:20: Stickstoff pro Hektar klingt jetzt für den Städter Martin?

00:22:23: Also ja verstehe ich und kannst natürlich A aufschreiben.

00:22:27: Ich muss das dokumentieren vor Feldstück.

00:22:29: also wenn du an der Autobahn einem Feld vorbei fährst siehst du einen Schlag.

00:22:34: Es gibt Bundesländer die wollen diese Information schlagspezifisch aber es gibt auch Bundesländern die wollen das Flur Stück spezifischen Schlag siehst kann sein, dass ein Schlag aus zwanzig Flurstücken besteht.

00:22:47: Also das war dann erst mal wenn ich jetzt nach Bayern ging zu meinen Verwandten.

00:22:52: und da sieht man ah das ging in den Familienstamm vom Onkel, das ging im Familienstand vom Großonkel Und du musst dann in manchen Bundesländern wirklich Flur-Stück genau dokumentieren.

00:23:02: So ist es die eine Herausforderung.

00:23:03: Die zweite Herausforderung ist Du kannst Stickstoff Kilogramm Stickstoff pro Hektar dokumentieren.

00:23:09: Du kannst aber auch Kilogramms Dünger mit twenty-fünf Prozent Stickstoff dokumentieren.

00:23:15: Also du hast verschiedene, also du kannst dokumentieren Gesamtmenge Stickstoff pro Tonne Ertrag.

00:23:22: So das sind jetzt nur drei Varianten.

00:23:23: oder du kannst... Ihr merkt wie ich jetzt verliebt mich sicher selbst in den Details.

00:23:28: sorry dafür!

00:23:29: Ich komme wieder auf die nächste Höhe.

00:23:31: aber jetzt stellt ihr das mal wieder bei.

00:23:32: Du weißt du kommst abends vom Feld Du hast dir deine Steuererklärung, Stichwort also deine Berichterstattung der Dokumentation aufgeschoben.

00:23:40: Dann musst du für jeden Schlag das so sauber dokumentieren.

00:23:45: und jetzt willst du unbedingt an die Mühle auch noch liefern weil sie ja gerade ein Lauf hat und eins zwei Euro mehr zahlt.

00:23:53: oder pro Doppelzentner gut wäre vielleicht sogar ein bisschen viel eher zehn Cent.

00:24:00: Und dann musst du dich genau mit diesen Details auseinandersetzen.

00:24:03: Wollen die es pro Flürstück oder pro Schlag?

00:24:05: Wollen sie es in Kilogramm pro Hektar, oder?

00:24:08: Wobei das ja den Blick sozusagen wie du es auch gesagt hattest aufs Ende richtet.

00:24:13: also ist noch lange nicht reicht aber es ist dann eben einen Zeitpunkt wo der Land jetzt die Daten hoffentlich hat und in irgendeiner Form verarbeitet.

00:24:24: Das müssen ja Daten sein.

00:24:25: Also klar, dass er weiß wie viel Dünger er reingekippt hat in seine Maschine die ausgebracht wird aufs Feld.

00:24:30: aber gibt es sozusagen dort noch zusätzliche Datenquellen, die der Landwirt sozusagen anzapfen kann um an diese Informationen ranzukommen?

00:24:39: oder ist das im Fall eigentlich keine Lücke quasi weil er die Daten hat?

00:24:46: Naja also wir müssen als.

00:24:48: es gibt ja nicht den Landwird.

00:24:50: Als ich die Diplomarbeit geschrieben habe, da gab es knapp sixhunderttausend Landwirte.

00:24:54: Heute gibt's ungefähr zweihundfünfzig bis zuhundert achtzig tausend kommerziell relevant sind vielleicht hunderttaussend und selbst bei den Hunderttaußen gibt es ja alles.

00:25:04: Den hoch durch optimierten Betrieb mehrere Tausend Hektar Alles komplett durch digitalisiert jedes Feld Die Maßnahme wird automatisch mitgezeichnet Gehst rein markierst dein Feld, ziehst raus.

00:25:18: Okay was war die Gesamtmengestickstoffe?

00:25:20: Wie viele Hektar teilst du durch zwei Intricks irgendwo ein?

00:25:23: Also das gibt es und es gibt auch genau so die andere Seite dass Du das eben in der Erinnerung oder auf Papier dokumentiert hast.

00:25:32: So und dazwischen gibt's so ziemlich alles Die Herausforderungen oder was jetzt wirklich emotional wird.

00:25:39: also ich könnte fragen welche Rolle spielen Daten für den Strukturwandel in der Landwirtschaft der das Schlag genau aus dem Maschinen aus dem Computer rausziehen kann, wie seine Performance pro Schlag ist.

00:25:54: Der kann sich natürlich auf einem ganz anderen Level optimieren, wettbewerbsfähiger sein als der, der das eher mit Papier und Bleistift und teilweise nur mit Daten aus dem Gedächtnis macht.

00:26:07: Das wird dazu führen dass es die Tese-Werttechnologie nutzt wird wachsen und wer keine Technologie nutzt, wird weniger profitabel sein.

00:26:20: Also ihr merkt wie ich jetzt vorsichtig mit den Worten ringe weil das ist in der Landwirtschaft die Community hard zu auf einen Punkt zu bringen.

00:26:28: aber tatsächlich ist es so.

00:26:29: Ich muss in der Zone optimieren.

00:26:31: Ich muss nicht mehr im Schlag optimieren und dafür brauchste Die Werkzeuge dafür.

00:26:36: wir wollen ja auch eine diverse Landschaft von Landwirten haben, nicht nur die Großbetriebe sondern auch kleinen Betriebe, Familienbetrieber.

00:26:45: Das ist ja ganz wichtig für die Diversität und Belastbarkeit.

00:26:49: also was wir rausgehört haben hier sehr schön Matthias es noch mal im Grunde versteckt der Aufruf an den Start macht's der Landwirt einfacher und so ein bisschen.

00:26:58: Das Thema haben wir auch an einer oder anderen Stelle schon mal gehabt.

00:27:01: Die Besonderheit in Deutschland mit dem Föderalismus und den verschiedenen Systemen, das hat der Doug Freerichs auch ganz deutlich angesprochen ist eine Katastrophe.

00:27:07: da muss dringend was gemacht werden.

00:27:10: darauf kommen vielleicht am Schluss noch einmal zu sprechen.

00:27:12: aber wenn wir jetzt nochmal auf eure Arbeit im Verein beispielsweise gucken ihr habt euch ja das zum Auftrag selbst gemacht dort den Landwirten auch zu helfen.

00:27:24: Wo siehst du denn die Chancen, durch bessere Datennutzung effizienter zu werden?

00:27:30: Das mal ein bisschen kritisieren.

00:27:31: also wir haben verstanden Wir brauchen eine Vereinfachung was die Anforderungen des Staates anbelangt.

00:27:36: aber wo sehen die darüber hinaus die Chansen für den Landwirt?

00:27:41: vielleicht auch gar nicht selbst sondern mit der Hilfe von dritten euch oder Dienstleistern.

00:27:48: Data Revolution Schütz hier als Gast auch in unserem Podcast, der hat ein Beispiel gegeben.

00:27:55: Was gibt es dazu zu sagen?

00:27:58: Also in dem Moment wo die Kundenseite also Lebensmittelhersteller Händler die aufnehmende Hand Daten für die eigene Berichterstattung Compliance oder auch für den Für das eigene Einkaufsmanagement nachfragt kriegen Landwirte ja mit das Datenrelevant werden.

00:28:16: Die, die schon länger dabei sind in der Digitalisierung haben teilweise bis zu zwanzig dreißig fünfzig Euro pro Hektar ausgegeben an Technologien für variables Aussähen, Düngen und Spritzen oder auch Ernten.

00:28:30: Und da wurden Daten gesammelt.

00:28:33: Im Landwirt ist bewusst, sie haben einen Wert.

00:28:38: Da passiert eine Dynamik.

00:28:42: Was wir sehen mit den Friends, wir arbeiten ja sehr viel mit Fördermitteln zusammen.

00:28:47: Dass man der erste Schritt ist immer ein Problem.

00:28:49: also wie gesagt die Molkerei hat gesagt oben Mist.

00:28:53: Der Lebensmittelhandel will ab zu zwei Fussabdrücke.

00:28:58: Wir wissen gar nicht wie wird es quantifizieren?

00:28:59: Wir wissen garnicht welche Daten brauchen wir dazu?

00:29:02: Könnten wir nicht mal so einen Dashboard bauen einfach so zum Test Fütterungseffizienz, Futteranbaueffizienzen und Produktivität mit der Milchleistung zusammenbringt so dass man ganzheitlich optimieren kann.

00:29:15: Es geht ja nicht darum CO² zu optimieren sondern es geht da Produktivitätsoptimierung und dann parallel die Compliance und Nachhaltigkeitsdaten dazu zu liefern.

00:29:26: Also da hat dann an der RPDU Kaiserslaut dann, da wurde das Projekt geleitet.

00:29:29: Beziehungsweise bei dem Mitglied Neumühle, das ist ein landwirtschaftlicher Leer- und Versuchsanstalt, hat man dann drei Jahre daran gearbeitet dieses Datenmodell aufzubauen.

00:29:39: Wir haben ähnliches gemacht in der Braugerste Und du hast ja gefragt wie kann man das denn auch wirkliche Nutzung bringen?

00:29:47: Wir haben mit einer Mälzerei und einer großen Brauereimer ausprobiert Wie kann man denn optimal Braugeerste anbauen?

00:29:56: und das heißt, wir halten die Qualität aber wir sparen so viel CO²-Equivalente wie möglich.

00:30:01: Das haben wir auch vier Hektar bei dem Landwirt gemacht.

00:30:04: Und im Jahr drauf schickt er mir ein Bild aus seiner Düngerhalle, also hier... Also mit der Düngernhalle da weiß man schon, dass war jetzt nicht der kleinste Landwirth.

00:30:14: Das ist der Dünge den ich gespart habe dadurch, dass wir dies das was wir im Kleinen mit euch probiert haben mal grundsätzlich auf unsere ganzen Felder angewendet haben.

00:30:23: Also was brauchst du zum skalieren?

00:30:25: Wenn du zuerst fragst, ich will Daten haben.

00:30:27: Das ist ein Fehler!

00:30:28: Wir müssen produktiver werden und dafür brauche schon Daten.

00:30:32: Und wenn ich diese Daten dann habe und gleichzeitig gut CO²-Fußabdrücke rechnen kann umso besser... also wir müssen zeigen können wobei man produktiver geht.

00:30:42: es skalieren viel einfacher das war gar nicht unser Plan aber der hat Dieses Bild, das halte ich mir auch wie ein Schatz.

00:30:49: Es waren dreieinzwanzigtausend noch hundert Euro der Wert, der dann auf dem Lager lag?

00:30:54: Das hat er sich gespart.

00:30:55: also wir müssen das zusammen denken dass es skaliert.

00:30:59: und wie Matthias skaliert ist jetzt über ganz über eure anderen mit des Betriebe über ganz deutschland über ganz europa weil die jede Molkerei hatte offensichtlich dieses regulatorische Problemen mit dem Fußabdruck.

00:31:11: jeder Landwirt der dünnt hat der Interesse daran, nicht so los Dünger herauszuhauen wenn er das nicht muss und zu sparen.

00:31:18: Also wie wird auch so ein Forschungsprojekt eine Anwendung in der breiten Praxis?

00:31:24: Das ist ja mit den Daten die dann eben jeder selber sich beschaffen muss.

00:31:28: Jetzt reden wir nicht über Daten sondern jetzt reden wir über Steuerrecht.

00:31:32: also wir sind als Verein gemeinnützig Und unser Ersatzungszweck ist Förderung von Forschung, Lehre und Talenten im Digital Farming.

00:31:39: Das heißt wir können Dinge gemeinnützig in die Welt bringen aber ich muss die Finger als Verein davon weglassen, wenn es skaliert.

00:31:47: Aber wenn dann so ein Land wird skaliert oder wenn eine Jundir aus einem Modell mit einem anderen Partner die Erkenntnisse in die Welt setzt wie

00:31:56: z.B.,

00:31:57: wenn wir das sagen darf, die Milk Sustainability Center der Laval und Jundier also wenn diese wissenschaftlich publizierten Erkenntnisse aufgegriffen werden und skaliert werden die Molkerei dann mit den anderen Milchunternehmen, ein Projekt initiiert, eine Datenraum-Milchindustrie.

00:32:19: Dann freuen wir uns wenn wir vielleicht ein bisschen Anschub gegeben haben.

00:32:23: aber da sind wir als Verein.

00:32:25: Wir sind dies testen gemeinnützig Und die Mitglieder oder auch gerne andere, also viele Methoden, die wir vor fünf Jahren da für die Braugäste hatte setzen jetzt andere auch ein.

00:32:37: Da freuen wir uns.

00:32:38: aber das ganz wesentliche ist ja die Erkenntnis Du fängst nur an als Landwirt was zu skalieren wenn du merkst es rechnet sich für dich und wenn dir keiner etwas extra gibt für deinen Datenpunkt warum solltest du's dann machen?

00:32:55: Also über die Daten, die ich brauche verstehe ich mein Prozess besser und werde dadurch selbst besser.

00:33:01: So wenn diese Dinge zusammenkommen dann sind Daten haben den Zusatz zu sich mehr produktiver.

00:33:09: Ich dokumentiere meine Compliance und ich werd nachhaltiger.

00:33:14: aber das also da müssen wir als Verein uns klar trennen zwischen dem gennemeinnützigen Teil und dem wir freuen wenn man was anschieben kann.

00:33:21: Aber das ist so wie wenn du dein Kind Fahrrad fahren beibringst.

00:33:23: irgendwann Musst du schieben und musst die Hände weglassen, sonst funktioniert es nicht.

00:33:27: Ja aber ihr habt ja da schon einen großen Beitrag geleistet, wenn wir das mal weiter denken damit das weitergeht.

00:33:33: Wenn siehst du denn also als möglicher Treiber diese ganzen Diskussionen voran zu bringen?

00:33:38: Du hast vorhin schon erwähnt, ihr habt glaube ich mit eurer Mithilfe Zwei auch der großen Hersteller zusammengebracht.

00:33:45: Den Lawal hast du gerade erwähnt, einige Landwirte, Dirk Freerichs erwähne er schon zum dritten Mal, da ist glaube ich ein gutes Beispiel für jemanden auf der Landwirtschafts- seite wirklich viel Macht und auch Hand treibt.

00:33:56: also wo siehst du die?

00:34:01: die Key Stakeholder oder auch konkrete Player, die das weiter vorantreiben können.

00:34:07: Vielleicht auch die Verbände?

00:34:08: Ich weiß nicht.

00:34:08: also was muss jetzt da in eurer Branche weit gedacht, nicht nur Landwirtschaft sondern auch Ernährung.

00:34:13: Was erwartest du oder was wünschst du dir damit diese Datendiskussion bleibt und dann hin zur Effizienz geht und sozusagen use case basiert einen ordentlichen Schupe kommt?

00:34:25: Ja, also vorhin das Wort zusammen.

00:34:27: Also wir haben im März letzten Jahres uns bei der DLG in Frankfurt getroffen.

00:34:31: Vierzig Leute aus der Agrar- und Nährungswirtschaft.

00:34:34: Führende haben sich dann stärker rauskristallisiert, Reifeisen verbandt, Bauern verbannt.

00:34:42: auch Unterstützung Bundesverband Lebensmittelhandel, wie gesagt haben stimmt.

00:34:46: Das ist gut wenn die Milch des Schweinen und so weiter mit diese koordinieren.

00:34:49: aber eigentlich müssen wir das ganz halt nicht denken.

00:34:51: Wir brauchen ein Fundament für alles.

00:34:54: Ein Feld eine Feldidee muss dieselbe in der Milch wie im Schwein wie in der Braugerste sein.

00:35:00: Und daraus hat sich dann Und da durften wir Friends auch mithelfen, haben eine Seminareihe gemacht.

00:35:05: Was sind denn eigentlich Daten-Austauschformate?

00:35:07: Datenräume, Datenökosysteme und wir haben dann neuen Ansätze präsentieren lassen und darauf aufbauen, sind wir gerade dabei so etwas zu helfen dass es eine Verbändeallianz geben könnte die sagt ja wir gemeinsam setzen uns hin und definieren die Anforderungen an den Ordnungsrahmen an die Verkehrsregeln für Datenaustausch.

00:35:34: Also kein Geschäft, ja?

00:35:35: Das können wir sagen halt Use Cases.

00:35:38: dazu also die Milchleute andere das können die besser.

00:35:42: aber was wenn ich auf die Autobahnen des Datenausdauges in Deutschland oder Europa fahren will nach welchen?

00:35:47: was ist mein Nummernschild?

00:35:49: Ja Was sind die Verkehr regeln?

00:35:51: wer sanktioniert?

00:35:53: Man kann sich einen Verkehr, kann den Datenpunkt oder ein Auto aus dem Verkehr zielen.

00:35:58: Ich glaube da anders als zum Beispiel in der Automobilindustrie, Chemie-Industrie können wir nicht damit rechnen dass es einzelne Großunternehmen gibt die sagen kommen wir dreimal das jetzt mal oder wir fünf?

00:36:08: Wir geben so eine Anschubfinanzierung sondern meine Annahme ist das müssen Verbände orientierte Vorgehensweise sein weil am Ende ist es ziemlich teuer und Landwirtschaft ... hat im Kostplus Geschäft ist.

00:36:22: Also da sind die Margen... ... anders als in anderen Industrien.

00:36:26: Sonst ist das entscheidend!

00:36:28: Also im Automobilbereich, hat sich dann so eine... ... Initiative entwickelt.

00:36:35: Daraus ist dann Caterna X entstanden basierend auf GaiaX,... ...das ist jetzt dann mal ein so genanter Datenraum oder Data Space geworden.

00:36:44: Wird es in die gleiche Richtung gehen?

00:36:45: Oder wie schützt du das ein?

00:36:46: Ja also ich glaube.... Also ja, es wird in der Vorgehensweise in die gleiche Richtung gehen.

00:36:55: Dass man sich erst mal unterhält was sind eigentlich unsere Regeln?

00:36:58: Was ist das, was wir klären müssen und was ist der unternehmerische Teil, wenn die dafür selbst klärten, was müssen wir als Branche klären?

00:37:06: Und es ist super dass so gar ja x Industrie für Null Digital Twin Associations das, die da unheimlich viel Vorarbeit geleistet haben.

00:37:17: Das ist gut!

00:37:19: Der technische Teil davon brauchen wir jetzt eher was, um Compliance ja rein durch die Kette schicken zu können.

00:37:26: Oder dass man verifizierbare Zahlen, also keine Ahnung, drei Kilogramm Stickstoff pro irgendwas oder CO-Zweifussabdruck durchschicken kann... ...oder ob du das wirklich zertifiziert wahr brauchst.

00:37:39: Das sind so Dinge, man datierte Gruppe dann priorisieren und vorantreiben muss.

00:37:46: Also faktisch musste als nächstes abgleichen, was brauchen wir für ein Governance-System?

00:37:50: Und welche Governance Alternativen gibt es?

00:37:52: Ja also von daher ja ich sage mal methodisch in so eine Richtung ob das technologisch, ob das von den Kosten auch dann so für die Agrar- und Ernährungswirtschaft passt.

00:38:05: Das müssen an nächste Schritte zeigen.

00:38:08: auf jeden Fall.

00:38:09: aber einen Punkt noch Weil du viel, das er auch angesprochen hat.

00:38:14: Den Staat brauchen da viel stärker in der agrarenden Nährungswirtschaft als jetzt zum Beispiel den klassischen Industrien.

00:38:22: Warum?

00:38:22: Weil der ganz wesentliche Produktionsfaktor Daten... Also ich habe viel hinterwähnt Boden, Bodenart Gelände Gewässerkarten Schutzzonen auf wenn ihr Bundesländern vorhält und die müssen wir damit denken sonst haben wir es nicht zu Ende gedacht.

00:38:38: Also das wäre mein nächster Punkt gewesen.

00:38:40: Ich mache ja viel im Online-Retail, da bildet sich gerade so ein KI-Agenten gesteuert des Protokolls raus, UCP in der Wirtschaftskommersprotokoll gesteuerd von Google, von Amazon und von den Großen die jetzt alle aufspringen.

00:38:53: Die Verbraucherschützer schreien schon – es kann noch nicht sein!

00:38:55: Das muss der Staat machen, der uns sagt wie jetzt die Agenten damit eine Verträge machen, sonst bleibt der Vorausschutz auf der Strecke.

00:39:03: Jetzt wäre meine nächste Frage gewesen, inwieweit es den Staat bei euch braucht Und da hast du ja eigentlich schon ein bisschen die Antwort vorweggenommen.

00:39:11: Oder lieg ich richtig, wenn ich das so verstanden habe dass du sagst naja einerseits brauchen wir die Bundesländer und schon weil viele Daten liegen ja da schon oder werden von denen gefordert.

00:39:22: andererseits ist es eben habt ihr wahrscheinlich keine Freude daran wenn der jetzt in den Regularium kommt wie die Daten von wem an wen zu gehen haben ... plus mit den Verbänden ist halt auch manchmal nicht so leicht, ne?

00:39:36: Das ist ein bisschen auf das andere Seite.

00:39:38: Also jetzt verlassen wir jetzt ein bisschen Data-Aggen da deutlich eine Stufe höher... Ich komme mal von der anderen Seite.

00:39:47: also ich verantwortet habe.

00:39:48: Entwicklung von digitalen Tools.

00:39:50: und wenn die Frage war, da hast du ein Drittel deines Budgets musstest du eher ausgeben dass die Features, die du im Markt hast weiter rechtskonform geblieben sind, wenn du Bugs gefunden hast.

00:40:02: Einfach das was du hast musst ein Drittel ausgeben dass es so gut bleibt wie es ist und dann kommt neue Ideen auf.

00:40:09: So jetzt folge Situation Du hast ein digitales Produkt das in Europa im Einsatz Und die Rheinland-Pfalz bringt eine neue Version der Geobox raus.

00:40:19: also ich nehme mal so ein paar technische Terms wo alle Daten, alle Fünfzig-Datenpunkte des Staates des Bundeslandes Rheinland-Pfalz abgelegt sind in aber unterschiedliche Auflösungen.

00:40:30: So dieses Feature ist wäre super, wäre ganz hervorragend!

00:40:34: Da können Landwirte viel genauer Gewässerschutz betreiben und so weiter.

00:40:37: Aber dieses Features für Rhein-Land-Pfals konkurriert mit Featuren die ich in ganz Europa einsetzen kann.

00:40:44: Was will ich damit sagen?

00:40:45: Wir haben so einen Föderalismus hat viele Vorteile.

00:40:49: Aber in die Digitalisierung, Economies of Scale brauche ich einheitliche Rahmenbedingungen.

00:40:55: Ich hätte gern für Europa flächenweit eine Adresse, wo ich über API jeden Standort abfragen kann.

00:41:02: was für Schutzgebiet habe ich da?

00:41:04: was die Bodenart, Hangneigung Gewässerklassen und wenn ich das habe dann hab' ich Wettbewerb.

00:41:12: Weil so können nur die, die große Entwicklungsbudgets haben diese Daten integrieren und die kleinen im mittleren Start-ups.

00:41:18: Die könnten sich dann nur auf einen kleineren Markt fokussieren.

00:41:22: also vereinfacht gesagt wenn ich ein Gesetz rausgebe du musst Abstandsauflagen erhalten bitte ab jetzt immer nur mit Referenzdaten und zwar im Wirkungsbereich.

00:41:32: Also wenn ich den Gesetz für Rheinland-Pfalz gebe müssen die Daten dafür da sein.

00:41:36: Wenn nicht als EU Kommission eine Verordnung herausgebe System Beluse Directive für Europa, dann muss ich schon Hinweis geben, wo kommen die Referenzdaten für die Einhaltung dazu her?

00:41:48: Weil sonst fokussiere ich die Investitionsbudgets auf Daten sammeln anstatt auf bessere Features zu entwickeln.

00:41:59: Ich hoffe, das ist ein uraltes Thema aber neue Gesetze bitte nur mit Referenz-Daten.

00:42:06: Ja, ich glaube es kann man gut nachvollziehen.

00:42:10: vom Staat von Staatswegen häufig berechtigterweise Daten eingefordert werden, dann muss der Staat auch so viel vorleisten dass das möglichst einfach möglich ist für den Landwirt.

00:42:23: Damit er seine eigentlich Innovationskraft auf anderes und Arbeitskraft auf seinem Kernbusiness passieren kann.

00:42:30: Genau ich habe ja am Anfang gesagt mich treibt echt an, dass die nächsten Generationen noch Essen von deutschen Feldern genießen können.

00:42:39: Die best ausgebildeten Landwirte, die haben Technologie-Stack auf ihren Betrieben.

00:42:44: Das ist super!

00:42:45: Ein Drittel und mehr der Flächen werden nach wirklich Quadratmeter genau dokumentiert bewirtschaftet.

00:42:55: Wir können zeigen wie gut wir sind.

00:42:57: aber weil wir die Anfangshausaufgaben nicht gemacht.

00:43:00: Wieso?

00:43:01: Als würdest du dein Adress... Du hast vier Adressbuchbücher, die du kontinuierlich mit deinem Telefon aktualisieren müsstest.

00:43:10: Da kannst du gar nicht sagen, bitte mal Sohn anrufen über die Spracherkennung.

00:43:16: Und die Betriebe sind heute.

00:43:17: ein Großteil der Betriebel ist soweit.

00:43:19: Die Betrieben, die nicht so weit sind können ihre Maschinenringen, ihre Lohnunternehmer dafür einsetzen.

00:43:25: Also lass uns vom Ende her denken und jetzt die alten Hausaufgaben endlich machen.

00:43:31: Sehr guter Punkt!

00:43:34: Also Matthias und vielleicht Hubertus auch wenn wir das hören.

00:43:41: Was folgt jetzt eigentlich daraus?

00:43:43: Ist so ein bisschen die Frage, was haben wir jetzt sozusagen gelernt von dem, was Matthias uns mitgegeben hat, was uns ja zum Teil nicht neu ist, aber dann eben schon auch die Erwartung an eine Verbändeallianz dort technische Grundlagen zu schaffen mit Blick darauf, was der Staat vielleicht braucht war für mich Ganz spannend, Hubert.

00:44:07: Ja und da könnte man natürlich auch gucken auf die einzelnen Stakeholder, also was heißt das jetzt für ein Landwirt?

00:44:13: Ich muss ein bisschen korrigieren!

00:44:16: Wir sollten uns nicht... Also wir haben zwei Ebenen.

00:44:19: Wir haben das Zeitalter der Datenökonomie in der Agrar- und Ernährungswirtschaft und da sollten wir erst mal nicht über Technologie reden sondern wir sollten über Regeln reden.

00:44:28: Was sind die Verkehrsregeln um in Deutschland ein Auto auf die Straße zu setzen.

00:44:33: Was sind die Verkehrsregeln, dass ich als Unternehmen Daten, Teile oder Nachfrage?

00:44:38: Gibt es tolle Beispiele?

00:44:40: John Data, The Just Connect auch in Deutschland... Also da gibt's Ansätze.

00:44:46: Wir müssen über die Regeln erst mal unterhalten und dann... Von wem sollen die kommen?

00:44:51: Lass mal konkret machen jetzt von wem erwartest du das?

00:44:55: diese Regeln kommen?

00:44:57: Ich freue mich drauf, wenn die Diskussion, die wir nach der Seminarreihe angestoßen haben dazu führt das Verbände sagen ja wir laden zu einem Tisch ein und wir definieren diese Regel.

00:45:09: Also die Verbände siehst du in der Pflicht oder in der Verantwortung dieser Regeln zu initiieren und quasi zu moderieren dass es zu einem Abschluss kommt?

00:45:20: Ja und warum?

00:45:21: weil ich glaube das muss von einer unternehmerischen Motivation her gedacht werden.

00:45:26: Das ist ganz entscheidend.

00:45:27: Und dann ist es aber das meine persönliche Meinung, wir sind hier in einem Flow gerade die Branche aus meiner Sicht in eine gute Richtung und dazu wird man auch staatliche Akteure brauchen weil das ist so wie wenn die besitzen im Prinzip die Daten für die Halle in der Autos gebaut werden.

00:45:46: Du kannst diesen Herstellungsprozess nur dadurch managen indem du diese Daten auch hast.

00:45:55: Komplexdaten, düngerecht-Pflanzschutzrecht, europäische Agrarpolitik nach.

00:46:00: Die Geldrelevanz sind also der Staat wird damit am Tisch sitzen.

00:46:03: Aber das ist die Chance.

00:46:05: jetzt, mach's konkret!

00:46:07: Wenem Staat sprichst du jetzt hier an?

00:46:08: Wir haben eine ganze Reihe Zuhörern auch aus Behörden und aus den Ministerien, die jetzt aufmerksam zuhören und sich vielleicht angesprochen fühlen von welcher Behörde, welchem Ministerium erwartest du was?

00:46:21: Oh Gott, das muss ich mal kurz überlegen.

00:46:26: Also wenn man schaut... Die Leute sind ja auch bekannt und da wird ja auch... Das ist heute eine ganz andere Sache als vor zehn Jahren.

00:46:37: Aber wir brauchen die Vertreter der Bundesländer.

00:46:40: Rheinland-Pfalz geht da voran.

00:46:42: Diese Geobox ist in sieben Ländern ein Einsatz.

00:46:45: es gibt noch andere Ansätze aber da ist es wichtig, einige Bundesländern euch doch bitte mal auf eins.

00:46:51: dann, wenn man ins Digitalisierungsstaatsmonatasierungsministerium schaut was da für Tier- und Tiertatenbanken mit angestoßen oder das digitale Schwein oder so.

00:47:02: Das geht in genauso eine gute Richtung wie die Sachen, die beim BMLEH sitzen.

00:47:07: aber während sich jetzt die wirtschaftliche Seite sortieren glaube ich Wenn die staatliche Seite anfängt zu sortieren, dass man sich dann keine Ahnung nach der Sommerpause zusammensetzt.

00:47:19: Das wäre eine schöne Vorstellung!

00:47:22: Also ich glaube nicht das es ein Problem ist, dass das nicht erkannt ist.

00:47:25: und wenn die Leute, die ich im Sinn habe zuhören, dann schöne Grüße... Und dieser Community ist das bekannt.

00:47:36: Aber solange nicht wirtschaftlich vorgegeben wird, dass die Himmelsrichtung in die wir hin wollen macht's auch keinen Sinn jetzt noch mehr Aktionismus zu machen.

00:47:44: Es gibt sowieso schon genug Aktionismus, also so viele Datenbraunprojekte wie es gerade gibt oder die gerade angestoßen werden.

00:47:53: das ist nicht unser Problem.

00:47:54: dass uns an Projekten fehlt, es gefällt an dem zusammen Aber ist natürlich auch das komplizierteste daran.

00:48:01: Also wenn man in die Unternehmen schaut, wir machen ja viel Digitalisierungsprojekte dann ist der ein Ansatz.

00:48:10: Kinders lasst mal jetzt klein anfangen und den Newcase eins machen und den News Case zwei und dann kommen dann kommen wir schon dahin.

00:48:16: Dann machen wir die Daten.

00:48:17: was du ja sagst ist weg von den Unternehmen hin in den größeren Kontext weil der Sektor eben ... viele Player hat, ja wir müssen sozusagen alle an einen Tisch kriegen.

00:48:31: Aber das ist natürlich auch zu viel gewollt möglicherweise?

00:48:36: Nein, nein, nein!

00:48:38: Also ich bin nicht optimistisch oder fatalistisch weiß ich nicht.

00:48:42: Irgendwann in eighteenhundert, fünfundachtzig oder so hat man in USA sich zusammengesetzt und hat gesagt also ihr im Norden habt eine Spurbreite bei den Eisenbahnen von vier Fuß und ihr im Süden habt die Spurbereise von fünf Fuß.

00:48:56: Wir sind wirtschaftlich komplett reglementiert dass wir immer da wo es an den Grenzen von vier auf fünf us weg das wir ausladen müssen aus einem Backon in den anderen.

00:49:06: Es ist wirtschaftliche viel sinnvoller zu sagen hey wir machen jetzt mal ein Haaruck Verfahren und bringen es auf eine Spurbreite.

00:49:15: Und da sind wir jetzt, wann haben wir diesen Heruckmoment?

00:49:21: Diese Gruppe mit denen wir zusammensitzen, Reifeisenverband, Bauernverband und andere... Da ist klar dass wir noch nie so viel Verständnis hatten das es diesen Ruckmomente braucht zusammen.

00:49:36: Dass der nicht nur Deutschland mitdenken muss sondern auch ins europäische passen muss.

00:49:43: Und da ist jetzt mal meine Hoffnung oder mein Optimismus groß, dass wenn wir uns in fünf Jahren wieder treffen zum Präsident ausgeworfen, dass wir da einen Riesenschritt weitergegangen sind.

00:49:52: Warum?

00:49:54: Sonst werden nämlich die Innovationen nicht mehr hier getestet.

00:49:57: Die werden die Innovation für die ich immer Digitalisierung brauche.

00:50:02: dann gehen die dahin wo der Quellcode die meisten Hektare bedienen kann.

00:50:07: Und wenn ich jetzt eine Abstandsauflage-Feature habe, wo ich nur einen felsischen Gewässerkart noch einladen kann.

00:50:13: Dann ist es super schön, kannst du die Promotion mitmachen aber das skaliert dann nicht.

00:50:19: Ja sehr schön!

00:50:20: Also das ist auch nochmal ein wunderschöner Schwenk rüber zum eigentlichen Anliegen des Data Acts.

00:50:26: Wir wollen die Innovation nämlich in Europa behalten weil wir diesen Datenschatz haben, aber weil wir auch eine diverse Gesellschaft und Wirtschaft haben, dass da eigentlich viele gute Ideen herauskommen sollen.

00:50:35: Und du hast auch Mut gemacht!

00:50:36: Vielen Dank!

00:50:37: Du hast auch Skepsis geäußert.

00:50:38: Ich fand es sehr schön, wenn man das so abschließend auf einen Punkt bringen kann... Du hast vor diesem Hauruck-Moment gesprochen und den Zusammenhang gebracht mit deinem Wunsch, dass mehr zusammengearbeitet wird.

00:50:49: zusammen als großes Stichwort.

00:50:52: Das ist auch unsere Sicht Martin zu meiner Sicht, deshalb haben wir ja den runden Tisch.

00:50:57: Die Rundentische einen auch zur Landwirtschaft bei unserem Data Navigator Forum November gehabt.

00:51:02: also Wir unterstützen dein Pläne wie hundertprozentig hoffen das hier alle Zuhörenden sofort anspringen und sagen okay wir sind dabei Und dass wir nach der Sommerpause dann dir gratulieren können und vielleicht auch unseren Beitrag leisten zu einem runden tisch Das wäre wunderbar.

00:51:20: aber an dieser Stelle danken wir euch allen Zuhörnern für das zuhören bis hierher dir Matthias insbesondere für ein super Gespräch.

00:51:29: lass uns mitgenommen einmal tief runter aufs Feld und ins Regal in den Supermarkt hast es aber immer wieder schön hochgebracht auf eine andere Flughöhe.

00:51:39: ich glaube dem Städter Martin und mir als ziemlich hauptsächlich städter Hubertus hat das auch sehr geholfen.

00:51:48: vielen vielen dank unsererseits Martin, dein Eindruck noch dazu?

00:51:53: Ja auch für mich natürlich.

00:51:56: Vielen Dank!

00:51:56: Ich fand spannend sozusagen die Differenzierung zwischen dem technischen Teil.

00:52:02: ja Leute schaut nicht nur auf die Daten.

00:52:04: ich glaube mir ich drifte da manchmal schon ein bisschen ab in diese Richtung.

00:52:08: holen wir erstmal die Daten dann gucken wir mal was wir daraus machen können.

00:52:10: du hast recht darauf hingewiesen dass das auch Regeln braucht.

00:52:14: dazu haben wir ja auch andererseits im Data Act aber aber dann eben auch so ein bisschen, ja nicht immer in kleinen, kleinen Use-Cases denken sondern dann schon mal alle an einen Tisch sitzen.

00:52:26: Ja prima vielen Dank!

00:52:29: Daten werden wir erst wertvoll wenn sie wirklich fließen und das geht nur, wenn wir richtige Standards, richtiges Vertrauen und auch Willen zur Zusammenarbeit haben und dass ist das was wir Friends beitragen können.

00:52:41: Vielen Dank für die Zeit!

00:52:43: Schöner hätte der Abschluss nicht sein können und damit verabschieden wir drei uns aus der heutigen Folge und freuen uns wenn wir euch beim nächsten Mal wieder dabei haben.

00:52:50: Tschüss.

00:52:51: Bis dahin, ciao!

00:52:53: Ciao.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.