Der Data Act als Gefahr für Geschäftsgeheimnisse

Shownotes

In Episode 42 des Data Navigator Podcast sprechen wir mit Dominik Ebeling über Geschäftsgeheimnisse. Dominik ist Head of Data Governance bei Rolls-Royce Power Systems und er erklärt im Interview mit Dr. Martin Schirmbacher, Partner und Fachanwalt für IT-Recht bei HÄRTING Rechtsanwälte und Dr. Hubertus von Roenne, Partner bei der Strategieberatung Upgrade, wie man mit **Sensordaten vernetzten Produkten an sich vertrauliche Innovationen **entlocken kann.

Themen im Einzelnen

  • Das Kühlschrank-Beispiel: Wie aus einer Temperatur-Zeitreihe die Steuerungslogik eines Produkts ablesbar wird.
  • Vier Kategorien von Sensordaten – von unkritischen Umgebungsdaten bis zum geschützten Innovationskern.
  • Warum Reverse Engineering über Daten erheblich günstiger ist als über Hardware – und was das für den Geschäftsgeheimnisschutz bedeutet.
  • Der Kompromiss im Data Act: Datenteilen ermöglichen, ohne F&E-Investitionen zu entwerten.

Geschäftsgeheimnisse im Data Act Folge 27 des Data Navigator Podast mit Max Dregelies: "Geschäftsgeheimnisse im Data Act"

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00:00:00: Willkommen im Frühling und willkommen zu einer weiteren Folge des Data Navigator Podcast von und mit Hubertus von Renne.

00:00:07: Guten Tag, Hubertuss!

00:00:09: Guten Morgen Martin!

00:00:11: Und Martin Schoenbacher das bin ich ja.

00:00:13: wenn im Rahmen des Digital Omnibus in Brüssel in unser vorvergangenen Folge haben auch wir das getan über den Data Act geredet wird dann vor allem mit Blick auf Geschäftsgeheimnisse.

00:00:22: und weil wir hier nun viel über den data act reden reden wir natürlich auch mal wieder über den Schutz von Geschäftsgeheimnissen in Unternehmen, das haben wir schon einmal getan.

00:00:31: In Folge siebenundzwanzig mit dem Wissenschaftler Max Dregelies haben uns mit der rechtlichen Seite befasst gerne da nochmal reinhören weil er dann noch mal so ein bisschen die Basics will.

00:00:41: ja wie schützt der Data Act eigentlich Geschäfts Geheimnisse oder nicht?

00:00:45: Was wir damals nicht so ganz richtig klären konnten ist welche realistische Gefahr denn eigentlich in der Herausgabe von Daten die am Endgerät eines Nutzers anfallen und die Herausgabe dieser Daten an den Nutzer für die Hersteller liegt, haben wir uns einen Gast eingeladen heute.

00:01:02: Darüber sprechen wir nämlich heute mit jemandem der eine Antwort auf diese Fragen haben wird.

00:01:06: Bei uns ist Dominik Ebeling Head of Data Governance bei der Rolls-Royce Power Systems.

00:01:12: Guten Morgen Dominic!

00:01:15: Schön,

00:01:17: dass du bei uns bist.

00:01:18: Wir haben uns aus dem Data Navigator Forum im November kennengelernt und schon da kurz oder lang über dieses Thema gesprochen.

00:01:26: Und jetzt freuen wir uns das endlich mal kloppt, dass Du hier bei uns ist um ein bisschen mit uns über Geschäftsgeheimnisse zu reden und was es für Euch als Motorenhersteller vielleicht bedeutet?

00:01:36: Vielleicht bevor wir loslegen stellst Du Dich und Dein Unternehmen den Zuhörenden mal kurz

00:01:41: vor.

00:01:42: Ja, sehr gerne.

00:01:43: Also ich freue mich natürlich, dass sich zu eurem wirklich schönen Podcast-Projekt einen kleinen Beitrag liefern kann.

00:01:50: Dominic Ebling, Ich bin seit über zehn Jahren im Datenmanagement tätig also kein Jurist das ist ja vielleicht in dieser Runde nicht ganz unwichtig zu erwähnen von der Ausbildung her Wirtschaftsingenieur also auch mit einem gewissen Fable für Technik und arbeite seit etwa fünf Jahren für die Rolls Royce Gruppe und genauer gesagt die Power Systems Division.

00:02:10: Die Rolls-Royce Gruppe wird gerne verwechselt mit der Rolls Royce Motorcars, mit der wir eine gemeinsame Geschichte haben die aber inzwischen zu BMW gehört.

00:02:18: Wir als Gruppe bauen zum einen große Flugzeugmotoren das heißt also wenn ich in einem Dreamliner Boeing Dreamliner fliege habe gute Karten auch mit einem Airbus ein großen Airbus dann kann ich mit Rolls Royce Fliegen.

00:02:31: und die Power Systems Division baut traditionell große Verbrennungsmotoren, beispielsweise für Schiffe aber auch Bahnantriebe und Stromerzeugungseiligate.

00:02:42: Und neuerdings auch andere energie-Systeme wie zum Beispiel Batteriespeicher.

00:02:47: das machen wir also mit Divisionshauptsitz in Friedrichsharfen am schönen Bodensee.

00:02:54: Super interessant!

00:02:54: Interessant auch deswegen Dominik weil damit ihr natürlich als Motoren hersteller und jetzt Batterie in die verschiedene anderen Sektoren.

00:03:04: Das freut uns besonders, weil da vielleicht auch ein Blick mal über die verschiedenen Sektoren ganz hin hinaus möglich ist heute.

00:03:09: Wir freuen uns aber auch deswegen so besonders dich dabei zu haben, weil wir wissen dass du schon lange dich mit dem Data-Akt beschäftigst und zwar intensiv nicht nur im Rahmen deiner Rolle bei Rolls Royce sondern eben auch darüber hinaus.

00:03:20: Du warst beim Datanevigate bei uns im November dabei.

00:03:23: Wir haben uns mehrfach ausgetauscht.

00:03:24: auf der Digicon der Bundesnetzagentur Zentrum gestellt hat, war es auch mit dabei.

00:03:32: Also wir haben einen wirklich einen Gast heute der sich da ganz gut auskennt.

00:03:37: was hältst du denn bei diesem Hintergrundwissen?

00:03:40: Was hättest du grundsätzlich vom Data Act?

00:03:42: Ich habe da im letzten Jahr Gelegenheit gehabt auch einige Vorträge zuzuhalten zum Data Act und ich finde das ist eine sehr gute Idee mit der uns der gesetzgeber der europäische Gesetzgeber hier als Wirtschaftsraum voranbringen kann.

00:03:56: Dafür muss man sich erst mal klarmachen, wo kommt denn dieser Data-Akt her?

00:03:59: Es ist ja nicht so dass Leute in Brüssel sitzen und zu wenig zu tun hätten.

00:04:02: Und mit seiner Gesetzgebung Unternehmen gerne quälen möchten.

00:04:06: Sondern für mich ist dieser Data Act die die Konsequenz einer unglaublichen technologischen Entwicklung Die wir in der Informationstechnologie haben.

00:04:15: Da braucht man sich mal angucken, was man vielleicht vor zwanzig dreißig Jahren für Computer zu Hause stehen hatte und was man heute in seiner Smartwatch oder in seinem Telefon für Rechenleistung hat.

00:04:25: Oder wie man sich mit einem Chatbot live in Sprache mit Spracherkennungen unterhalten kann.

00:04:29: Da ist also unglaublich viel passiert in Informationsverarbeitung.

00:04:33: Und die macht nicht halt in der Informationstechnik an sich sondern diese Informationstechnik ist auch mehr und mehr in die Produkte gewandelt.

00:04:40: Das sieht man ganz schön am Automobil.

00:04:42: Da hat man, auch etwa vor zwanzig dreißig Jahren, da Schnittstellen den Canvas eingeführt.

00:04:49: Die OBD-Schnittstelle über die man Datenalarmdaten und Fahrzeugdaten auslesen konnte in den Werkstätten.

00:04:56: Das war damals eine Neuerung von zwanzich dreißiger Jahren.

00:04:58: Heute ist das viel weiter fortgeschritten.

00:05:00: Man macht Over the Air Updates.

00:05:01: Man hat also Live-Kommunikation zwischen Hersteller und Fahrzeuge.

00:05:05: Und da sieht man also wie diese Fortschritte in der Informationstechnik in die Produkte gewandert sind.

00:05:10: und nicht nur da natürlich Und das ist etwas, auf das der Gesetzgeber reagieren muss und wo er auch einbeziehen muss dass mehr und mehr Wertschöpfung Anteile eigentlich in der Steuerung von Geräten in der Informationstechnik passiert.

00:05:23: Nicht nur im reinen Bau von Hardware im staatischen Bau von Produkten von Maschinen sondern in der Steuerung derselben.

00:05:28: da passiert Wertschöffung und da wird Innovation vorangetrieben das besser zu regulieren, dazu zum Beispiel eine Eigenschaft an Sensor-Daten die während des Betriebs entstehen.

00:05:41: Das zu regeln ist eine sehr gute Idee das zu tun und da haben wir als großer europäischer Wirtschaftsraum im Vergleich zu den anderen Wirtschaftsräumen in den Vereinigten Staaten in China müssen wir natürlich gucken dass wir stehen im Wettbewerb und können schauen wie richten wir uns für die Zukunft aus?

00:05:57: Wie verschaffen wir uns Wett bewerbsvorteile so dass wir in diesem Wett Bewerb bestehen können?

00:06:04: Also vielleicht noch mal, jetzt habe ich viel gesagt.

00:06:05: Vielleicht zusammengefasst Data-Act grundsätzlich sehr gute Idee.

00:06:08: Jetzt sind wir nicht in der Digitalisierung vielleicht noch nicht überall da wo wir gerne wären.

00:06:12: das heißt möglicherweise kommt es für den einen oder anderen und da will ich uns auch nicht ausnehmen Sehr früh diese Regelung.

00:06:18: Es schadet aber sicherlich nichts als Gesetzgeber Da vielleicht auch mal früh mit dabei zu sein Und nicht die letzte der eine Regelungen einführt.

00:06:26: Das haben wir so in den Grundzügen mit der DSGVO vor einigen Jahren auch schon ganz gut hingekriegt gleich am Anfang vorne mit dabei waren und andere Wirtschaftsräume nachziehen.

00:06:37: Beim Data Act ist es ja in sowas noch ein bisschen anders, weil wir nicht nur jetzt die Gefahren versuchen wegzuregeln – siehe DSGVO, siehe AI-Act sondern eine Bestimmung darüber treffen wer soll alles und wer soll vielleicht zuerst auf Daten zugreifen können oder ein Zugriffsrecht haben.

00:07:02: Und zwar auf Daten in dem Zusammenhang, den wir jetzt hier besprechen die an IoT-Geräten anfallen.

00:07:08: Wenn wir mal auf euch gucken um welche Daten geht es denn da eigentlich überhaupt?

00:07:13: Welche Daten bei eurem Beispiel zu bleiben und vielleicht erst mal Heidlevel, welche Daten werden überhaupt so wie ich immer sage nach Hause gefunkt?

00:07:27: Und welche Daten mag vielleicht Boeing oder Airbus oder andere Fahrzeuge, wo eure Motoren verbraucht sind.

00:07:34: Welche Interessen mögen die da eigentlich haben?

00:07:38: Wenn wir mal von den Flugzeugen absehen und in dem Motorengsegment bleiben gibt es natürlich viele Betriebsdaten, man kann sich das ganz gut vorstellen anhand seines Kartfahrzeugs.

00:07:47: Das ist vielleicht etwas anschaulicher als ein großer Schissmotor und die Motoren interessieren mich vielleicht jetzt als einzelner Pkw-Fahrer, interessiert mich nicht die ganzen Details des Motors.

00:07:59: üblicherweise wenn ich aber einen Flottenbetreiber bin und viele viele Aggregate habe dann möchte ich natürlich schon wissen wann ich irgendwann eine Ausfallsplanung machen muss.

00:08:08: Und wenn ich zum Beispiel eingerät, sagen wir mal, ich habe mehrere Passagierferien.

00:08:12: Wenn ich eine Entwartung schicken kann und mal kurz pausieren kann damit die anderen weiter betreiben können während der Zeit.

00:08:17: Das heißt also da in einem Motor sind schon Dutzende bis Hunderte Sensoren verbaut.

00:08:23: es fallen vielfältige Betriebsdaten an.

00:08:25: Da kommen wir gleich sicherlich auch nochmal zurück in welche unterschiedlichen Kategorien man das unterteilen kann.

00:08:32: Die erfassen z.B.

00:08:33: Umgebungsdaten beim Schiff beispielsweise die Seewassertemperatur oder Lufttemperatur, Luftfeuchte wird erfasst.

00:08:40: Aber auch Daten die näher am Kern des Motors dran sind, die also die interne Funktionen des Motors betreffen und die dann auf dem Steuergerät verarbeitet werden.

00:08:50: Kannst du vielleicht da ganz kurz noch was zum Datenfluss zu sagen?

00:08:52: Also jetzt haben wir verstanden wo die Daten anfallen und wo gehen sie dann so typischerweise hin?

00:08:57: gerade so bei so einem Motor Wissen wer der ist irgendwo eingebaut eben in ein Schiff oder einen Bus oder unser Auto.

00:09:03: Dann gibt es diejenigen, die das Ganze betreiben.

00:09:05: Vielleicht ein Flottenbetreiber oder einen Privatnutzer?

00:09:07: Wo fließen eure Daten hin typischerweise?

00:09:11: Ein Teil der Daten wird direkt im Motor verarbeitet.

00:09:16: Das geht gar nicht anders.

00:09:16: Das Steuergerät koordiniert beispielsweise den Verbannungsprozess in unterschiedlichen Zylindern.

00:09:22: Ein Teil dieser Daten wird auf dem System ausgetauscht.

00:09:25: Beispielsweise auf einem Schiff.

00:09:27: Da muss natürlich der Kapitän auf der Brücke eine gewisse Kommunikation mit dem Aggregat im Maschinenraum haben.

00:09:33: Und dann gibt es natürlich noch darüber hinausgehende Möglichkeiten, da sich an eine zentrale Leitstelle oder an den Hersteller Daten weitergebe.

00:09:41: Das ist allerdings nicht überall der Fall.

00:09:43: Das heißt also das ist auch so etwas wo die Digitalisierung voranschreitet.

00:09:46: aber es ist bei Weitem nicht so dass jeder Motor mit einer zentralen Stelle sei es uns als Hersteler oder sei es ein Flottenkoordinator direkt live verbunden ist.

00:09:56: Da ist tatsächlich auch oftmals noch der Fall, dass es eben gerade nicht passiert und manchmal sogar gewollt wenn ich an bestimmte sensitive Einsatzbereiche denke.

00:10:07: Jetzt kriegen wir gerade den Bogen zu sensitiven Einsatzbereichen, das ist die eine Seite, die Sensitivität.

00:10:14: darüber sprechen wir heute auch auf der anderen Seite.

00:10:17: vielleicht springen wir gleich da mal rein und fragen mal sozusagen Risiken des Data Acts aus Hersteller Sicht oder um es dann eben gleich auf dem Punkt zu bringen was ist deine eure Perspektive?

00:10:30: auf die Schutz von Geschäftsgeheimnissen aus Sicht eines Industrieunternehmens.

00:10:34: Also wo liegt eigentlich die Gefahr beim Data Act?

00:10:40: Ja, die Frage ist ja häufiger aufgeworfen worden auch bei euch in Berlin.

00:10:44: im Workshop im vergangenen November war es glaube ich Wie können denn eigentlich überhaupt Insensordatengeschäftsgeeignisse stecken?

00:10:52: Wenn ich mir also vorstelle, ein Sensordatum wird während des Betriebs erzeugt.

00:10:56: Eine Zeitreihe von einer Drehzahl beispielsweise wie kann darin jetzt ein Geschäftsgeheimnis stecken?

00:11:03: Und daran anknüpfend vielleicht auch die Frage so warum ist es überhaupt wichtig Geschäfts- geheimnisse zu schützen?

00:11:11: wo kommt denn dieses ganze Thema eigentlich her?

00:11:14: und dazu würden wir vielleicht einführen die die Geschäfts Geheimnisrichtlinie von die womit der europäische Gesetzgeber den Innovationsschutz fest schreibt.

00:11:27: Er sagt da relativ explizit, dass in den Erwägungsgründen das Unternehmen investieren in Forschung und Entwicklung um sich wissen, um sich Informationen anzueignen und damit ihre Produkte zu verbessern.

00:11:39: Und dass sie dann die Möglichkeit haben dieses Wissen auch zu schützen, zum einen über Schutzrechte wie Patente.

00:11:45: Zum anderen aber auch darüber, dass sie es gerade nicht offenlegen, wie das bei einem Patent der Fall wäre, sondern dass die es geheim halten als Geschäftsgeheimnis und dass sich gerade innovative Unternehmen, die viel investieren in solche Informationen, in solches Know-how, dass sich die aber auch unlauteren Praxissen ausgesetzt sehen, wie z.B.

00:12:03: dem Diebstahl oder der Kopie von Geschäftsgeeignissen den Bruch von Geheimhaltungsvereinbarungen sollen durch die Geschäftsgeheimnisrichtlinie, dass es anerkannt wird das ein Unternehmen was in Innovation investiert hat von dieser Innovation auch profitieren kann.

00:12:21: Denn was wäre die Konsequenz wenn das nicht der Fall wäre?

00:12:24: Naja dann könnte ich eigentlich nur den Stand der Technik nachbauen zu möglichst günstigen Preisen.

00:12:29: Das ist aber nicht unbedingt das was wir hier als europäischer Wirtschaftsraum erreichen wollen sondern wir wollen ja gerade innovationen fördern.

00:12:35: wir sind eher ein Hochlohnland Wir wollen gute Arbeitsplätze haben Unternehmen, die in Innovationen investieren in Produkte, die gerade über den Stand der Technik hinausgehen.

00:12:44: Und dafür müssen wir diese Innovationen auch schützen?

00:12:48: Ja interessant weil der Innovation ja auch wirklich einer Beweggründe war, den Data Act überhaupt ins Leben zu rufen.

00:12:54: Das steht ganz am Anfang in den ersten Begründungen schon drin.

00:12:57: Wir brauchen mehr Innovationen.

00:12:59: deshalb müssen wir auf unseren europäischen Datenschatz mehr zurückgreifen aber nicht ohne das Geschäftsgeheimnis-Prinzip komplett aufzugeben.

00:13:09: Was heißt das jetzt aber in der Praxis bei so einem Unternehmen?

00:13:14: Martin, würdest du vielleicht noch die Geschäfts- geheimnisse einwerfen?

00:13:18: Man kann ja über zwei Sachen sprechen.

00:13:22: Das eine ist was hätten wir ganz gerne geschützt und das andere was es sozusagen der gesetzliche Schutz der Geschäfts Geheimnisse.

00:13:31: Ja, verreist der Data Act auf die von dir schon zitierte Geschäftsgeheimnisschutzrichtlinie und da gibt es im Prinzip drei Voraussetzungen für die Geschäfts- geheimnisse.

00:13:39: Erst mal muss das Geheim sein.

00:13:40: Das heißt darf nicht allgemein bekannt zum Beispiel in der Patentschrift veröffentlicht sein.

00:13:44: dann hat man natürlich kein Geheimnis mehr.

00:13:45: Es muss also irgendwie geheim sein, es muss kommerziellen Wert aufgrund der Geheimhaltung haben.

00:13:51: Also da wird man jetzt nicht übermäßige Anforderungen stellen müssen.

00:13:55: aber ... ist ja klar, es darf jetzt nicht belanglos sein.

00:13:58: Und dann und da liegt der Knackpunkt für vieles... ... möglicherweise auch im Data-Act.

00:14:03: Es muss angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen geben.

00:14:05: Also wenn ich sozusagen... Ich kann nicht sagen, ich mache einen vertraulischen Stempel drauf... ... und tu's ins Internet und jeder kanns kopieren.

00:14:13: Das wäre keine angemessenen Geheimhaltungsmaßennahme aber ich muss eine Maßnahme treffen.

00:14:18: Welche ich da treffen muss kommt auf den Wert und die Art des Schutzes an.

00:14:25: Wie gravieren diese technischen, vielleicht organisatorischen und vielleicht aber eben auch nur vertraglichen Maßnahmen sein müssen damit ich den Schutz als Geschäftsgeheimnis nach der Richtlinie und dann eben auch nach dem Data-Act nicht verliere.

00:14:38: Also so ist sozusagen die Grunddefinition wenn man davon jetzt reingeht.

00:14:44: Ja, dann noch mal die Frage.

00:14:46: Wie realisiert man den Schutz von Daten?

00:14:49: Und auch die Frage wie kann – das hat es gerade schon angedeutet – denn eigentlich viele Daten an IoT-Geräten sind offensichtlicherweise keine Geschäftsgeheimnisse.

00:15:07: Temperatur des Meeres unter einem Schiff wird schlecht als Geschäftsgeheimnis von den Motorenhersteller dienen können.

00:15:15: Aber bei anderen mag es anders sein.

00:15:20: Auch andere Dinge.

00:15:21: zu dem ersten Krediom der Geheimhaltung, im Punkt was ist eigentlich ein Geschäfts-Geheimnis?

00:15:26: Vielleicht noch Geheimaltung heißt ja auch nicht dass es niemand wissen darf sondern die Geheimaltungen bezieht sich darauf das Leute in einem Umfeld eines bestimmten Produktes.

00:15:35: In unserem Fall wäre das ein Motoreningenieur dass nicht jeder Motor und Ingenieur ein Geschäftsgeheimnis kennen darf.

00:15:42: Das heißt also, etwas darf nicht Stand der Technik sein, wenn es schon Stand der technik ist, da sich beispielsweise einen aktuellen Verbrennungsmotor mit mehreren und nicht nur mit einem Zylinder üblicherweise Bauer in bestimmten Anwendungsfällen das wäre kein Geheimnis.

00:15:54: Das könnte ich nicht als Geschäfts- geheimnis deklarieren.

00:15:58: Ich muss mich da bisschen auch in die Produktentwicklungsgeschichte hereindenken.

00:16:03: Ich war z.B.

00:16:03: zufällig letzte Woche im Deutschen Museum in München, da steht der erste Motor von Rudolf Liesel rum, von aber er sieht schon etwas anders aus als die Motoren, die wir heute bauen.

00:16:15: Wenn ich allerdings bei uns im Archiv schaue dann haben wir auch vor hundert Jahren schon Motoren gebaut Die Ottisch große Ähnlichkeiten mit den heutigen Aggregaten haben.

00:16:23: das heißt also die grundlegenden Baugruppen sind da schon erkennbar.

00:16:27: Das wäre also nichts, was ich an dem Motor vor hundert Jahren schon eingebaut habe.

00:16:31: Da kann man davon ausgehen dass es heute in dem Feld Motorenbau Ingenieurestand der Technik ist und das sich da nicht sagen kann, das ist jetzt ein Geschäftsgeheimnis.

00:16:38: Wenn ich das aber weiterspinnen dann muss ich gucken wo ist denn viel Innovation passiert?

00:16:42: Wo hat sich denn das Produkt vielleicht in einem Zeitraum von zwanzig Jahren was so eine übliche Patentdauer ist?

00:16:47: Wo hats sich das da noch weiter entwickelt?

00:16:51: Und das sind dann Punkte, die vielleicht noch nicht allgemein bekannt ist.

00:16:54: Wo das Wissen noch nicht so diszipiert ist, dass die ganze Welt davon weiß oder zumindest die Motorenbauingenieure und dann stelle ich fest, dass viel Weiterentwicklung insbesondere auch im Bereich der Steuerung der Maschinen passiert ist.

00:17:06: Dann kommen wir in einen Fall wo wir weniger über Hardware als viel mehr über Software reden und kommen dann zu dem Punkt, der die Ausgangsfrage war den ihr damals mit Max Dregelis diskutiert hattet.

00:17:16: Ich kann ja Geschäftsgeheimnisse nicht nur direkt irgendwo vom Blatt kopieren, dass ich zum Beispiel eine technische Zeichnung sehe.

00:17:22: Sondern ich kann sie mir auch indirekt erschließen.

00:17:24: und das gibt gerade dann wenn ich über Software, über Steuerungsgeräte wie steuere ich verschiedene Komponenten zusammen?

00:17:30: Wenn ich mir das anschaue, dann kann ich bestimmte Informationen aus Zeitreihen von Sensordaten zurückschließen die mir dann sagen Wie hat denn der Konstrukteur seine Steuerung eigentlich gebaut?

00:17:41: Und das ist die Gefahr, die ich hier sehe oder wo man wirklich eine gute Balance finden muss zwischen nicht mehr.

00:17:46: Ja!

00:17:47: Ich möchte Daten freigeben.

00:17:49: Ich möchte Service ermöglichen und ich möchte Innovationen schaffen durch das zur Verfügung stellen von Daten.

00:17:55: sehr wichtiges Ziel in der eingangs skizzierten technologischen Entwicklung.

00:18:00: auch wichtig dass sich unser Gesetzgeber der Frühzehrricht drum bemüht.

00:18:03: gleichzeitig muss ich aber gucken wie bekommen wir meinen Innovationsschutz hin So dass Hersteller wie wir auch weiterhin in Forschung und Entwicklung investieren.

00:18:12: Entwicklungen forcieren die über den Stand der Technik hinausgehen, da große Geldbeträge investieren nochmal Leistungsprozenten aus den Maschinen herauszukitzeln Und dann aber auch angemessene Möglichkeiten haben diese Investitionen wieder einzuspielen und dafür zu sorgen das nicht jeder Konkurrent hergehen kann und diese Innovation einfach kopieren kann Denn dann würde niemand mehr in Forschungen oder Entwicklung investiert.

00:18:35: Das ist die Gefahr.

00:18:38: Und um das konkreter zu machen, könnten wir jetzt... Können wir mal ein einfaches Beispiel diskutieren oder Hubertus?

00:18:44: Ja ich wollte vielleicht ganz kurz nochmal auf diese Gefahr eingehen.

00:18:47: Es ist nicht so dass in der Praxis sich der Wettbewerber wie das ja auch immer wieder passiert, das Produkt kaufen kann und reverse Engineering betreibt und sich einfach über diese Weise das interessante Wissen verschafft.

00:19:05: Das ist definitiv der Fall und das ist auch explizit zulässig.

00:19:07: Das heißt nämlich Artikel drei, der Geschäftsgeheimnisrichtlinie, da die Lawful Acquisition of trade secrets drin, dem gegenüber dann der Artikel vier, die unlawful acquisition setzt.

00:19:19: Jetzt muss ich mir das allerdings so vorstellen wenn ich als Konkurrent hingehe und kaufe mehr ein unserer Rolls-Royce Motoren Und dann muss ich den erstmal kaufen, also ich muss Geld investieren Dann stelle ich den auf den Prüfstand Ich zerlege ihn in einzelne Komponenten.

00:19:34: Ich fahre umfangreiche Tests rein davon, das heißt ich muss erstmal ein paar Ingenieure beschäftigen.

00:19:37: Ich muss einen Prüfstand haben.

00:19:39: Das Ganze ist also aufwendig!

00:19:40: Das kostet mich im siebenstelligen Bereich mindestens und wahrscheinlich deutlich darüber hinaus bis ich dann mal irgendwann interessante Geschäftsgeheimnisse da herausgeschlossen habe.

00:19:50: Also ich kann das machen?

00:19:51: Ich kann das tun?

00:19:51: Es ist auch legal, es ist aber aufwändig.

00:19:54: Wo ich jetzt aber aufpassen muss, ist dass ich nicht sage wenn ich Geschäfts- geheimnisse habe die sich über Daten setze die nach dem Data Act zunächst mal geteilt werden müssten rückschließen kann, dann wird das ja erheblich günstiger.

00:20:06: Dann brauche ich vielleicht einen zwei Data Scientists, sie hier irgendwo an Computersätze und die sich mit den Zeitreien beschäftigen und ein KI-Modell drauf rechnen lassen.

00:20:15: Das wird erheblich günstig, also an solche Geschäftsgeheimnisse dranzukommen.

00:20:18: Und diesen Teil muss ich verhindern!

00:20:20: Also ich kann nicht verhinderen dass jemand auf legalem Wege sich Geschäfts-Geheimnisse ereignet aber ich muss vorhin, dass es zu günstigt wird.

00:20:28: Wenn ich hier mit einem Fahrrad in die Standereien fahre, dann mache ich einen Schloss dran.

00:20:34: Das kann man schon knacken das ist überhaupt kein Problem.

00:20:36: aber ich kann es günstiger oder teurer machen.

00:20:38: Ich mach das Schloss daran dass es nicht der Gelegenheitstieb mitnimmt, der vielleicht etwas professionellere nimmt's trotzdem mit.

00:20:45: Der bericht auch eine Wohnung ein Begeht sonstige Delikte.

00:20:48: Das heißt also ich habe einen Schutzlevel, der ist nicht absolut oder wie näher ja oder nein sondern ich kann den Schutz günstiger oder teurer machen und ich muss hier als Gesetzgeber aufpassen dass ich es nicht zu günstig mache sich Geschäftskeimnisse anzureignen.

00:21:01: Sonst entwertet das die Innovation in Forschung oder die Investition in Forschungsentwicklung.

00:21:06: Und jetzt gibt natürlich schon noch ein Aspekt wenn du einen Motor kaufst auf dem Prüfstand stellst um dort Daten zu generieren weil das ist unser Fall man generiert die Daten versucht dann ... Dinge zurückzuschließen, du hast ja das Thema Steuerung angesprochen.

00:21:20: Ja dann habe ich halt diesen einen Testcase.

00:21:22: da haben wir jetzt... ... in der Vergangenheit lustige.

00:21:26: Aber da wissen wir jetzt alle, dass es einen Unterschied macht... ... ob Dinge auf dem Prüfstand stehen oder im Real-Einsatz sind.

00:21:31: Soffär gesteuert oder nicht?

00:21:35: Das heißt über den Data-Act hätte ich natürlich auch die Möglichkeit wenn ich's gut anstelle... ...an verschiedene Tests rein ranzukommen von verschiedenen Nutzern.

00:21:42: Vielleicht du hast das schon angedeutet... ...switchen wir mal zu einem Beispiel, dass wir wirklich mal verstehen wie ich jetzt eigentlich aus... den Daten, die dort anfallen auf interner sei es die Steuerung der Maschine, sei es den Bau oder die Konstruktion der Maschinen schließen kann.

00:22:06: Ja vielleicht wenn ich da noch einmal auf dein Beispiel eingehen kann.

00:22:11: Die Emissionsgesetzgebung ist natürlich ein wunderbares Beispiel dafür wie Herstellern von insbesondere Motoren Herausforderungen geben kann, sich an die Emissionsgesetzgebung, an Sinten der Emissionsgrenze zu halten.

00:22:24: Das sind ja ingenieurtechnische Herausforderungen den Motor trotzdem mit guter Leistung laufen zu lassen und gleichzeitig die Emissiones Gesetzgebung zu erfüllen.

00:22:32: Und wir haben ja alle gesehen dass es das mancher da auch der entsprechenden Forschungsentwicklungsarbeit da gerne aus dem Weg geht und dann eben versucht günstigere Umwege zu finden.

00:22:43: Das wollen wir nicht machen, sondern wir wollen diese Herausforderung setzen.

00:22:46: Klar!

00:22:47: Und auch da ist in diesem Bereich emissionsgesetzgemäß viel Innovation passiert.

00:22:51: Diese Investitionen wollen wir schützen.

00:22:54: Okay zum Beispiel ja ich hatte vorgeschlagen dass wir mal suchen was es denn wirklich so ein minimal Beispiel wo man auf dieses Thema Steuerungen und wie kommt man aus Sensorwerten auf solche Geschäftsgeheimnisse?

00:23:05: Dass wir das an einem möglichst simplen Beispiel durch diskutieren.

00:23:10: und zu diesem Zweck würde ich mit euch gerne einen Kühlschrank bauen.

00:23:14: Das ist ein Produkt, das sich jeder vorstellen kann.

00:23:17: Was die alle meistens zu Hause haben und es ist wirklich sehr einfach aufgebaut.

00:23:22: Wenn wir das Gefrierfach mal wegdenken habe ich einen isolierten Bauraum.

00:23:27: Ich habe einen Temperatursensor vielleicht noch eine Rad für die Solltemperatur Und dann habe ich eine Kältemaschine als Aktor Die dafür sorgt dass die Abweichung zwischen Solltemperatur und der aktuellen Temperatur der Ist-Temperature, dass die ausgeregelt wird Sovorstellbar, oder?

00:23:46: Ja, habe ich schon mal gesehen.

00:23:47: Zwei Gerüste bauen vom Kühlschrank!

00:23:48: Gut dass Sie dich dabei haben.

00:23:51: Ich würde sehr gerne live vor Ort bauen, aber dafür haben wir doch ein paar Kilometer zwischen uns.

00:23:57: Okay also wir haben diesen Kühlchrank, wir stellen die Solltemperatur ein.

00:24:00: sagen wir mal es sind fünf Grad.

00:24:03: und dann haben wir als Bauingenieure diesen Kühlschrank konstruiert.

00:24:09: Sagen er soll fünf Grad sein, wir machen die Tür zu.

00:24:13: Der Bauchraum ist ja nicht hundertprozentig isoliert, sondern es dringt Wärme ein und der Temperatursensor sagt das ist ein bisschen mehr als fünf Grad.

00:24:23: Und wenn wir jetzt eine völlig naive Steuerung eingebaut haben dann wird sofort die Kältemaschine anspringen und sagen so wir sind jetzt fünf Grad plus die minimale Empfindlichkeit des Sensors, sagen wir einen Hundertstel Grad und es springt die Keltemaschine an und regelt sofort aus.

00:24:37: Wenn ich jetzt diese naive Steuerung weiterlaufen lasse, werde ich feststellen dass in sehr kurzen Abständen immer wieder mein Kompressor läuft und das Bauteil entsprechend wahrscheinlich eine relativ kurze Gesamte aufweisen wird weil es in sehr kurz Frequenzen, in sehr kürzten Zeitabständen getriggert wird.

00:24:55: Das heißt also was mache ich?

00:24:57: Ich versuche meine Steuern zu verbessern.

00:25:00: Ich beschäftige mich damit merke der Kompresor nimmt so schnell Schaden und führe einen Abstand ein.

00:25:07: Das heißt, ich regle noch nicht bei der kleinsten möglichen Temperaturabweichung aus sondern sage zum Beispiel erst nach einem halben Grad, dass sich den Kompressor anspringen vielleicht erst nach einer Grad, vielleicht erst bei sechs Grad.

00:25:18: Ich schmeinere mich also meinen Kompresse an und regle wieder auf fünf Grad herunter stelle den Kondresser ab.

00:25:24: Ich suche also einen Kompromiss zwischen.

00:25:26: ich möchte möglichst nah an meiner Seldtemperatur dranbleiben möchte aber gleichzeitig auch eine lange Lebensdauer und vielleicht auch wenig Lärmbelästigung in meiner Küche haben, dadurch dass der Kompressor nicht ständig läuft.

00:25:38: Diesen Kompromiss finde ich nicht rein mathematisch.

00:25:42: Ich habe zwar natürlich mathematische Größen, die da reinspielen wie den Wärme-Durchgangskoeffizienten meiner Isolation aber ich finde ihn oft darüber das Psychopathesenbilde und die sozusagen auf dem Prüfstand teste ob das so gut funktioniert oder ob das meine Zielkriterien erfüllt das Produkt.

00:25:59: Jetzt habe ich meine ideale Steuerung gefunden, bringe den Kühlschrank Und dann kommt der Data-Act und sagt, lieber Hersteller, du musst jetzt diese Sensordaten teilen.

00:26:08: Also nehmen wir mal an das ist der Kühlschrank der dem Hersteler die Sensordarten funkt so dass ich auch tatsächlich Dateninhaber bin.

00:26:15: Ich gebe diese Sensoredaten jetzt an den Nutzer.

00:26:19: Wenn sich der Nutzer jetzt diese Temperaturkurve anzeigen lässt auf seinem Bildschirm als Zeitreihe Dann sieht er natürlich sofort in welchen Abständen die Kältemaschine angeworfen wird und kann daraus rückschließen wie ich mein in langer Forschungs- und Entwicklungsarbeit gefundenes Intervall, mein ideales Interval in dem ich den Kompressor anwerfe wie ich das definiert habe.

00:26:41: Das heißt also ich musste lange arbeiten, lange optimieren.

00:26:44: derjenige der sich die Zeitreihe anschaut kann aber aus den Sprüngen in der Temperaturkurve sehr schnell sehen wann ist der Kompresse angesprungen?

00:26:51: was hat sich der Ingenieur dabei gedacht?

00:26:53: Ich hab hier eine Asymetrie Und die habe ich häufig in solchen Fällen, ganz klassisch.

00:26:59: Die hat auch Albert Einstein gehabt als er die Masse-Energie-Equivalenz gefunden hat.

00:27:03: Er hat auch sehr lange getüftelt und am Ende kam eh gleich im Halt C Quadrat raus.

00:27:07: Das kennen heute sehr viele.

00:27:08: Das Ergebnis ist also sehr einfach zu kopieren.

00:27:12: Die initiale Forschungsarbeit war aber natürlich sehr auffällig.

00:27:16: Und diese Asymmetrie macht es komplizierter.

00:27:21: Die sorgt dafür dass ein Konkurrent diesen Kühlschrank dann nachbauen kann.

00:27:26: Das ist jetzt ein minimales Beispiel.

00:27:29: Man kann das natürlich komplizierter machen, wir können es also über eine Haustemperatur-Regelung mit Luftfeuchte und Sommerstoffgehalt der Räume reden.

00:27:36: Der Kühlschrank wird vielleicht zu simpel, aber dann wird's deutlicher, dass das komplexer wird.

00:27:45: Und das ist nicht genau das, was passiert?

00:27:47: Dass die Kühlstränke nachgebaut werden?

00:27:52: Zumindest als Endkonsumer, die sehen ja alle sehr ähnlich aus.

00:27:55: Man hat das Gefühl, dass genau was du beschrieben hast hier passiert.

00:27:59: Vielleicht können wir da wirklich wie du gesagt vorgeschlagen hast es mal von dort auf die nächste Stufe nehmen wenn das etwas komplexer wird.

00:28:07: Was ist ja bei euch der Fall?

00:28:08: Was ändert dich dann, wenn da sozusagen nicht nur ein... Vielen Dank übrigens für diese tolle Erklärung!

00:28:13: Wenn da nicht nicht nur einen Signal besonders bewertet wird sondern verschiedene Wird das dann einfacher oder schwieriger Geschäftsgeheimnisse auszulesen?

00:28:24: Es wird vor allem schwieriger, sie am Anfang erst mal zu finden.

00:28:27: Das heißt also diese Innovation die optimale Steuerung zu finden vielleicht bei einem war kurz dabei.

00:28:32: wenn ich jetzt sage ich habe ein Smart Home Ich habe nicht nur meinen Temperatursensor für eine Wärmepumpe oder eine Klimaanlage Die ja effektiv das gleiche ist wie in Kühlschrank Sondern ich möchte auch noch eine Lüftungssteuerung der Fensterlüftungen drin haben und möchte damit Parameter wie Raumfeuchte, also Luftfeuchten ausregeln.

00:28:53: Und gleichzeitig vielleicht den CO-Zweih oder Sauerstoffgehalt der Luft.

00:28:58: Dann muss ich kühlen oder heizen auf der einen Seite und habe gleichzeitig Aktoren an meinen Fenstern mit denen ich die Fenster kippe oder die Lüfter einschalte und muss dann eben die Balance finden wann kühle und heize ich für welche Zeiträume?

00:29:11: Wann mache ich wieder das Fenster auf so dass mehr Sauerstock hereinkommt und heizte ich direkt danach wieder oder später?

00:29:16: Das heißt diese Steuerung wird komplexer und entsprechend auch die Entscheidungen, die ich in einem Forschungsentwicklungsprojekt treffe um die Steuerungsparameter.

00:29:25: Wann lüfte ich?

00:29:26: Wann heize ich für welche Zeiträume?

00:29:28: das wird halt auch komplexer.

00:29:30: Gleichzeitig kann ich aber auch das wieder.

00:29:31: wenn ich einen hinreichend umfangreichen Datensatz habe, kann ich mir das relativ schnell wieder erschließen.

00:29:37: Wenn ich sehr umfangreiche Datensätze beruhigte und mir das als zeitrein anzeigen lasse dann komme ich an die Informationen, die ihnen diese Steuern reinkodiert werden, komme ich einfach wieder dran.

00:29:49: Ja, spannend.

00:29:52: Ich glaube so wie du es jetzt erklärt hast, denkt man okay das ist ja tatsächlich ein Thema nach dem Auto.

00:29:58: ich sehe halt die.

00:30:04: wenn wir nicht zurückkommen auf die Geschäftsgeheimnis-Richtlinie ist halt die Frage Ist das geheim?

00:30:10: Also ist sozusagen zurück zum Kühlschrank.

00:30:12: ist jetzt die Tatsache der Kühl schrank geht bei drei Grad an und bei vier Komma neun Grad wieder aus.

00:30:23: ist es jetzt eigentlich ein Geheimnis, weil es findet ja tausendfach in den kühlschränkten Stadt.

00:30:29: Und man kann diese Daten sozusagen Zugriff nehmen.

00:30:32: Da wäre jetzt halt schon die Frage Kann das zurück zu der Frage?

00:30:36: Kann einen Sensor Datum eigentlich ein geheimnis sein angesichts dessen dass Es ja überall verfügbar ist?

00:30:43: und da ist dann wohl die Antwort Oder gibt du sie?

00:30:46: Aber die Antwort, naja.

00:30:47: Die Temperatur und die Tatsache jetzt springt der Kompressor an vielleicht nicht aber das dahinter liegende System insbesondere wenn es ein bisschen komplexer ist als bei On-off beim Kühlschrank dann vielleicht schon oder?

00:30:58: Ja genau das ist die Idee.

00:30:59: also der Kühlchrank ist natürlich ein maximal vereinfachtes Beispiel.

00:31:04: Das war ja das Ziel der Übung.

00:31:06: Das ist von außen auch beobachtbar.

00:31:08: Das heißt man findet sicherlich darüber streiten ob ich könnte einfach mit dem Thermometer daneben setzen sitzen und mit der Uhr und stoppen, wie lange der Kühlschrank ausbleibt.

00:31:17: Und bei welcher Temperatur er wieder angeht?

00:31:19: Das könnte ich schon beobachten.

00:31:20: Und dann würde ich eigentlich das machen was wir vorher hatten.

00:31:22: Ich würde beim Konkurrenten das Gerät kaufen und es auf meinen Prüfstand stellen mit dem Thermometer daneben sitzen und versuchen auf legalem Wege Artikel drei der Geschäftsgarmesrichtlinie herauszufinden.

00:31:33: Was hat denn da eigentlich gebaut?

00:31:35: Das ist jetzt bei komplexeren Systemen wie einem modernen Motorhäusers etwas schwieriger nicht unmöglich aber schwieriger und entsprechen aufwendiger.

00:31:45: wo man so in geht, ist es nicht zu günstig zu machen.

00:31:48: Also nicht dafür zu sorgen dass der Data Act diesen Kompromiss, den er dem Erwägungsgrund ein Dreißig auch explizit anspricht.

00:31:56: Ich möchte sowohl Geschäftsgeheimnisse schützen wie aber auch Datenteilen diesem Kompromissen sinnvoll auszuterieren.

00:32:03: das wir also einen Bereich haben indem der Hersteller sagen kann hier habe ich in den letzten zwanzig Jahren viel Innovationsarbeit geleistet und die möchte ich schützen als rechtmäßig anerkannt wird, das ist wichtig.

00:32:14: Ansonsten verlieren wir die Pionierarbeit, die hier im Wirtschaftsraum gemacht werden, denn die woanders hin.

00:32:19: Gleichzeitig aber eben auch in die Zukunft zu gucken und so sagen es passiert immer mehr mit Daten.

00:32:23: vielleicht kann man da völlig neue Wertschaffungsketten etablieren.

00:32:27: Das möchte ich auch irgendwo ermöglichen.

00:32:28: Das heißt also wichtig ist dann nicht binär zu denken und sagen Es geht nur entweder das eine oder das andere sondern zur zu differenzieren.

00:32:35: Es gibt bestimmte Schutzbereiche den innovativen Kern eines Produktes betreffen, wo ich vielleicht etwas mehr Handschellen anlegen muss.

00:32:45: Und es gibt einen anderen Bereich – wir hatten vorhin die Umgebungstemperaturen und Umgebungsvariablen.

00:32:49: Wir haben aber auch Variablen, die im Auto oder im Schiff auf der Brücke angezeigt werden, die relativ offensichtlich nicht Geschäftsgeheimnisse sind.

00:32:58: Da entwickelt sich die Technik weiter.

00:33:01: diese Daten möchte ich teilen können.

00:33:03: Wir haben

00:33:06: ja hier verschiedenste Vertreter auch eben von der Nutzerseite gehabt, die Beispiele gegeben haben.

00:33:12: Warum Daten für Predictive Maintenance wichtig sind aber auch vielleicht für innovative Ansätze in ihrem Plottenmanagement und dergleichen?

00:33:23: Und du hast jetzt mal sehr schön anschaulich die andere da hingestellt.

00:33:27: Vielleicht können wir nochmal auf die Daten gucken.

00:33:28: also um das konkreter zu machen welche Daten in eurem Umfeld an so einem Beispiel eines eines Motors.

00:33:36: Welche Daten sind denn aus deiner Sicht vielleicht?

00:33:38: Du kennst ja auch ein bisschen deurer Nutzerseite, welche Daten sind besonders wichtig und schützungswürdig für euch?

00:33:47: Und welche Daten ist besonders wichtig für die andere Seite?

00:33:50: und gibt es da eine Schnittmenge?

00:33:53: hatten schon mal Eingangs kurz drüber gesprochen über Schiffsmotoren und vielleicht lässt sich da so eine Kategorisierung der unterschiedlichen Sensordaten nicht entstehen, ganz gut erklären.

00:34:06: Wir haben also dazu einen die Umgebungsvariablen.

00:34:09: das ist beispielsweise in der Seewasser-Temperatur, die ich zur Kühlung verwende.

00:34:12: Das ist offensichtlich kein Geschäftsgeheimnis.

00:34:15: Wir habe auch gerade erwähnt, wir haben gewisse Werte wie eine momentanen Drehzahl, die auf der Brücke angezeigt werden, die einfach zur Steuerung des Aggregates notwendig sind Und das sind relativ offensichtlich auch keine Geschäftsgeheimnisse.

00:34:26: Die sind notwendig, um das Aggregat betreiben zu können.

00:34:29: Das ist also so eine Art Benutzerschnittstelle zum Motor und das sind auch offensichtlich keine Geschäftseheimnisse.

00:34:37: Wenn ich etwas näher an das Gerät rankomme dann habe ich dann bestimmte Werte die mir dabei helfen, die also der Benutzer nicht unbedingt der Bediener nicht unbedingt braucht, die mehr aber dabei helfen.

00:34:49: Austauschteile, also Teile die regelmäßig ausgetauscht werden müssen die zu erkennen, wann die das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben.

00:34:56: Das könnte beispielsweise ein Ölfilter sein und da kann ich wenn nicht einen Öldruck vor oder nach dem Filtermesse, kann ich eine Verstopfung des Filters erkennen.

00:35:04: und es ist natürlich in jedem Interesse, definitiv im Betreffens des Bedieners aber auch im Interesse des Herstellers, des Motors, dass nicht wegen einfach erkennbarer Fehler, wegen der man eine Wahrneuchte anzeigen könnte dass nicht deswegen ein Aggregat stillsteht, das möchten wir den Kunden natürlich nicht zu moden.

00:35:21: Das heißt also da entstehen auch Sensor-Daten die nicht beim operativen Betrieb aber bei der zeitlich periodischen oder anperiodischem Wartung helfen und wo man auch schwerlich argumentieren könnte, dass es sich dabei im Geschäftsgeheimnisse handelt.

00:35:35: Das ist so die nächste Stufe

00:35:36: d.h.,

00:35:36: ich habe umgebungsvariablen, eine Benutzerschnittstelle, eine Bedienerschnittsstelle, Da sind wir also nicht im Bereich Geschäftsgeheimnisse drin.

00:35:49: Wenn ich dann aber noch näher rankomme an das, was das Produkt so als Black Box im Kern ausmacht wo Innovation reingeflossen ist in der jüngeren Vergangenheit und da reden über Themen wie Emissionen haben wir gerade schon oder auch Leistungsoptimierung, wo ich also versuche aus dem gleichen Kraftstoffeinsatz mehr Leistung herauszuholen als der Stand der Technik oder als der Konkurrenzmotor Da passiert viel Forschung und Entwicklung, da wird viel Geld reingesteckt um dort besser zu sein.

00:36:16: Und die Daten, die sich darauf beziehen müssen entsprechend geschützt werden.

00:36:21: was ich damit sagen will Ich muss also beim Data Act ist es greift es zu kurz nur zu sagen Es geht um Daten und wir wollen Datenteilen oder nicht teilen.

00:36:29: Sondern man muss sich Gedanken darüber machen Was sind denn die unterschiedlichen Kategorien von Sensordaten die entstehen?

00:36:35: Um diesen Kompromiss auszuterieren?

00:36:37: Was möchte ich teilen, um zukünftig Innovation zu ermöglichen und was möchte ich nicht teilen?

00:36:43: Um Forschungs- und Entwicklungsleistungen der Hersteller angemessen zu würdigen.

00:36:47: Da muss sich Differenzierter betrachten.

00:36:49: Ich muss sagen eben, was ist der Kern des Produktes?

00:36:51: Wo entstehen Patente?

00:36:52: Wo entsteht Forschungs-, Entwicklungsleistung?

00:36:54: Und wo sind entsprechend wahrscheinlich auch Geschäftsgeheimnisse betroffen?

00:36:58: Und da muss ich dann als Herstelle sagen können ja diesen Bereich den möchten wir für uns behalten.

00:37:03: Dann möchten wir auf das Teil verzichten.

00:37:05: bei anderen Sachen, die aber die Wartung, die den Betrieb beinhalten.

00:37:11: Da sind keine Geschäftsgeheimnisse.

00:37:12: Das können wir nicht glaubwürdig argumentieren und da ist das auch okay?

00:37:16: Ist das denn so klar abgrenzbar?

00:37:18: also jetzt besonders der letztere Bereich von dem zum Beispiel den Wartungsdaten?

00:37:25: Es wäre schön.

00:37:27: Nein, da liegt natürlich der Hasem Pfeffer.

00:37:29: und was besonders schwer ist es mit horizontaler Gesetzgebung zu machen war nicht involviert in den Prozess, aber das ist natürlich... Ich vermute dass sich der Gesetzgeber auch deswegen da zurück gehalten hat.

00:37:43: Es ist natürlich maximal schwer bis unmöglich über alle Produkte die erzeugt werden soll eine solche Einstufung wo es gerade in den letzten Jahren Innovationen passiert?

00:37:52: Die abstrakt vornehmen zu können und möglicherweise kommt man gar nicht drum herum das letztendlich gerichtlich klären zu lassen Wo in bestimmten Produktkategorien da die Grenze liegt Das ist sehr unscharf.

00:38:06: Ja, das ist also wirklich ein Problem.

00:38:08: Und jetzt kann ich natürlich... Ihr habt ja auch Vertreter da gehabt die aus der Ecke kommen.

00:38:12: wir analysieren Daten Wir sind Data Science Unternehmen und wer ich Data Scientist würde ich auch erst mal sagen wollen.

00:38:20: mein Ausgangspunkt wäre Ich möchte eigentlich alles haben was erzeugt wird im Produkt um das Produkt besser verstehen zu können.

00:38:26: Da muss ich mich als Hersteller aber natürlich dagegen stellen und sagen das kannst du nicht weil dann meine Geschäftsgeheimnisse betroffen sind.

00:38:31: Das heißt Du kannst nur einen Teil des Bildes haben.

00:38:34: Trotzdem kannst du damit ja prädiktive Wartung machen.

00:38:37: Ich hatte das Beispiel des Ölfilters angegeben, da kann man sich darauf einigen, dass kein Geschäftsgeheimnis betroffen ist.

00:38:42: Man kann vorausschauende Wartungen damit machen und in der Einigungsmenge drin was es wird sicherlich umstrittene Bereiche geben auf die man sich einigen kann.

00:38:56: Bevor wir dazu kommen wie man sich eigentlich einigt, wie die Diskussion zustande kommen können jetzt auf konkrete Motoren zum Beispiel bezogen oder eben auch über ganze Branchen hinweg, vielleicht noch mal die einfachste Möglichkeit nicht unter den Data Act zu fallen ist ja Daten nicht zu senden oder nicht auslesbar zu machen.

00:39:20: ... möchte dir sozusagen...

00:39:21: Oder nicht zu erheben?

00:39:22: Genau, genau.

00:39:25: Ja, ich möchte dir so ein Gelegenheit geben noch mal zu sagen warum das eben auch nach Hause Funken von Daten wichtig ist in einem Bereich der doch eigentlich Geschäftsgeheimnis ist.

00:39:38: also wo liegt die?

00:39:41: oder anders gefragt ist es so dass dann eben auch dort Innovation passiert?

00:39:44: Das wäre ja der entscheidende Punkt.

00:39:53: wenn ich es zu schwer mache, Geschäftsgeheimnisse zu schützen.

00:39:57: Dann müssen wir als Hersteller natürlich den Weg gehen und sagen dann erheben wir die Daten erst gar nicht.

00:40:02: Wenn ich also Millionen Forschungs- und Entwicklungsleistungen investiere, dann will ich die auf jeden Fall schützen unabhängig ob der Detail kommt oder nicht.

00:40:09: Und wenn dann die Konsequenz ist, ich erhebe die Daten erstmal gar nicht, dann ist das bitter weil das ja auch Innovation verhindert.

00:40:15: Denn was sich als hersteller machen möchte, Was ist eigentlich die Ursache von Ausfällen, wenn ich in einer Flotte von den Motoren, die bei den Kunden im Feld stehen?

00:40:27: Wenn ich da eine Räufung von Ausfallen betrachte bei bestimmten Bauteilen, dann möchte ich ja analysieren und das ist her volkswirtschaftlich auch total sinnvoll.

00:40:35: Möchte ich analysieren, wo kommen denn diese Ausfälle her?

00:40:38: Habe ich dann Designproblemen oder ist das Bauteil in der Fertigung?

00:40:42: Ist da etwas schief gelaufen?

00:40:43: Wo kommt es denn her?

00:40:44: Und dafür sind diese Daten unglaublich hilfreich.

00:40:47: zum einen Das andere Also das ist so Wartung im Feld, Maschinen die im Feld sehr lange laufen.

00:40:52: Wir haben also Lebenszyklen von mehreren Jahrzehnten da herauszufinden über eine breite Datensammlung im Feld.

00:41:00: Woran liegt es denn wenn was schief geht?

00:41:02: Das andere ist eben die Weiterentwicklung der Maschine dass sich Innovation machen kann.

00:41:06: in Forschung und Entwicklung sind die Daten natürlich auch sehr hilfreich Dass ich sagen kann.

00:41:09: so wo stehen wir denn gerade?

00:41:10: wie schlagen sich die Maschienen im Feld?

00:41:12: Wie werden sie eingesetzt Und an welchen Stellen?

00:41:14: kann ich da vielleicht noch weiter optimieren und innovativ sein?

00:41:17: Das sind also die Argumentationen dafür, warum ich als Hersteller gerne Daten erheben möchte und das mit einem guten Geschäftsgeheimnisschutz ja auch nach dem Data Act weiterhin kann.

00:41:27: Mir wird gerade klar dass es nicht nur nicht binär ist Datenausgeben Ja Nein Sondern Auch Dass Die gleichen Daten Betroffen Seien Können.

00:41:37: Also Wenn Ihr Wissen Wollt Warum Steht der Motor Müsste Er die Umgebungsdaten auch haben oder müsst ihr nicht.

00:41:45: Aber es ist denkbar, dass das in bestimmten Konstellationen auftaucht bei Temperaturen von minus zwanzig Grad.

00:41:51: Ist es halt besonders anfällig?

00:41:52: Dann passiert dieses oder jenes wo wir schon gesagt haben, dass diese Informationen als solche natürlich nicht im Geschäftsgeheimes Schutz unterliegen.

00:41:59: und dann mag ich eben auch Daten geben, die einerseits eine Wartungskomponente beinhalten, wo du gesagt hast also für Projektive Maintenance da haben wir eigentlich Ja, keine große ... können wir nicht sagen sein Geschäftsgeheimnis.

00:42:14: Ob jetzt der Ölfilter verstopft ist oder nicht?

00:42:16: Aber er mag eben Rückschlüsse erlauben.

00:42:18: Das ist natürlich schon auch eine Schwierigkeit bei dem wie der Data Act derzeit konstruiert ist was die Herausforderung von Daten angeht.

00:42:30: Wobei man da natürlich auch den Gesetzgebungen ein bisschen in Schutz nehmen muss also das wirklich als horizontale Gesetzgebung über alle Produkte hinweg und das sinnvoll auszutarieren, dass es eine Mammutaufgabe.

00:42:40: Ja, vielleicht damals angesetzt wird es angedeutet.

00:42:43: Heutzutage-Gesetzgebung ist schwierig und der Teufel liegt im Detail in mich bei den ganzen verschiedenen Sektor spezifischen Datenkategorien.

00:42:53: Wie könntest du dir denn so einen Ausgleich vorstellen zwischen diesen von dir sehr schön beschriebenen unterschiedlichen zum Teil sich widersprechen oder überschneidenden Interessen?

00:43:03: Wie machen wir da weiter?

00:43:08: Ich hatte schon angedeutet, es ist sehr schwierig da so eine klare scharfe Trendinie zu ziehen.

00:43:12: Es ist grundsätzlich sinnvoll im Kontext der technologischen Entwicklung Daten zu teilen und das ist ein Thema was er auch bei euch schon ab und zu sparen kamen.

00:43:22: viele sind ja in einer Doppelrolle und wir unter anderem auch Wir sind hier auch Einkäufer von Fertigungsmaschinen die Daten erzeugen Und wir hätten sie auch gerne von den Herstellern.

00:43:30: Da ist der Data-Eck natürlich hilfreich.

00:43:34: Das heißt also man ist in der Doppellrolle.

00:43:37: Ich sehe dieses grundsätzliche Datenteilen, wenn ich eine Maschine einkaufe.

00:43:41: Dann möchte ich auch erst mal an die Daten herankommen und nicht vom Hersteller gesagt bekommen, das sind meine.

00:43:47: Da ist der Data Act ja einfach logisch nachvollziehbar.

00:43:49: Wenn ich Maschinenkäufer bin und die Maschine Betriebsdaten produziert dann muss sich da irgendwie dran kommen.

00:43:56: Das muss mit meinem Kauf irgendwo abgegolden sein.

00:44:00: Das ist erstmal grundsätzlich sinnvoll.

00:44:02: So.

00:44:03: gleichzeitig muss ich den Geschäftsgeheimnisschutz sicherstellen und wie ich dabei eine scharfe Trendlinie ziehe, das ist ein gordischer Knoten.

00:44:09: Der lässt sich nicht so einfach auflösen.

00:44:12: was wichtig ist, dass der Gesetzgeber das betont und es ist im Omnibus jetzt auch zumindest in einem geringem Umfang in dem Vorschlag zum OmnIBUS noch mal passiert, dass da ein bisschen mehr Betonung auf die Geschäfts- geheimnisse kommt.

00:44:27: Artikel VIII im Data Act setzt die Hürden ja erstmal sehr hoch an.

00:44:32: Hattet ihr in der Folge siebenundzwanziger auch diskutiert, dass die sehr hoch liegen.

00:44:37: Ich interpretiere es nicht so das Sie bis zur Involvenz gehen.

00:44:40: ich würde schon jetzt mal als juristischer Laie sagen und wenn ich Millionen Projekte in Forschung und Entwicklung habe dann und die Drohnen kompromittiert zu werden durch eine unvermöhrliche Datenherausgabe dann würde ich das schon als Laie auch erst einmal als schweren wirtschaftlichen Schaden sehen.

00:44:56: Das kann man schon verargumentieren.

00:44:59: Wichtig ist aber, dass der Gesetzgeber sagt ja ich habe diesen Kompromiss reingeschrieben.

00:45:02: Geschäftsgeheimnisse gibt es weiterhin und ich muss gucken, dass sich da eine sinnvolle Balance finde.

00:45:06: ob das jetzt über Änderungen am Omnibus passiert?

00:45:10: Ob das über Klarstellung in den FAQ oder gibt es auch einen oder anderen Kommentar zu den Geschäfts- geheimnissen?

00:45:16: Es wird auch betont, dass die weiter hingeilten oder ob das letztendlich über die Aufsichtsbehörden und die Rechtsprechung passiert.

00:45:23: Das ist da weniger relevant.

00:45:24: wichtig als Wirtschaftsraum Dass die Übereinkunft haben, dass ich nicht nur Daten teilen möchte um künftige Innovationen zu ermöglichen.

00:45:32: Sondern auch die Innovationen, die schon basiert sind das sich die schützen kann, der sich den Investitionsschutz für die Millionen zum die in Forschung investiert werden, dass sich den Konstant halte

00:45:44: also dein Innovationsschutz und vor allen Dingen des was du vorhin in die Richtung gegangen bist, also sozusagen Innovation in jüngerer Zeit.

00:45:53: Also da muss man schon sehr genau suchen im Data Act um das sozusagen als Kriterium bei der Frage darf ich die Daten-Herausgabe verweigern als Hersteller zu finden?

00:46:04: Da heißt es ja, derzeit in vier Absatz sechs und dann auch weiter gab er an dritten in fünf Absatz neun werden nur offen gelegt, wenn es angemessene technologische Maßnahmen gibt und man sich dort sozusagen verständigt mit den Nutzern da drauf.

00:46:20: Und dieses ich sag mal total Verweigerungsrecht oder die Handbremse ist dann halt der vier Absatz acht und da ist tatsächlich der Schutz so wie er festgelegt ist eher hoch.

00:46:32: also da finde ich aus dem derzeitigen Gesetz das herauszulesen Da muss man sich schon bemühen.

00:46:40: Und was er Omnibus macht, ist jedenfalls... Ja, das wird sicherlich den Herstellerin helfen, dass dieses Thema auf dem Trapez ist.

00:46:49: und dann eben auch bei einer eweigen Auslegung, wenn du musst der OGH entscheiden, ja des OGH wahrscheinlich relevant, dass er da jetzt halt rangeht.

00:46:58: aber adressiert wurde vor allem das Thema Drittländer.

00:47:01: also zu sagen wir, wenn wir als Deutscher-Hersteller mit einem von einem Schiffsmotor mit einer deutschen Rederei einen Vertrag schließen und da jetzt die versichern uns, sie geben diese Daten nicht irgendwie an weiter oder bauen Wettbewerbsprodukte oder stellen die jetzt ins Internet.

00:47:21: Ja dann muss das schon mal reichen.

00:47:24: aber wenn es halt ein chinesischer Räder ist, dann mag das möglicherweise anders sein.

00:47:27: Dann kann ich's vielleicht doch verweigern.

00:47:29: Das ist ja so'n bisschen die Idee die dann da... Wird euch das denn helfen?

00:47:37: Ist es etwas Bedenken, die ihr habt adressiert.

00:47:42: Das ist sicherlich hilfreich wenn man als etwas stärkere Betonung... Ich glaube dieser Drittländer Schutz war auch schon vorher in dem Vier-Acht mit angedeutet.

00:47:50: Es ist jetzt noch mal etwas stärker betont worden.

00:47:56: Die Differenzierung der Gesetzgeber hier vornimmt zwischen Regionen mit einem höheren Schutz von immateriellen Rechtsgütern oder Wirtschaftsgütern und Regionen mit einem als geringer, wahrgenommenen Schutz.

00:48:11: Wie sehr man dem insgesamt vertraut?

00:48:14: Ich hatte eingangs erwähnt die Geschäftsgeheimnis Richtlinie selber von zwei tausendsechzehnt zitiert schon zum Beispiel den Bruch von Vertraulichkeitsvereinbarungen also Angriffsm Mechanismus auf innovative Unternehmen.

00:48:24: das heißt es ist kein ganz neues Thema was man jetzt gerade mit dem Ruhm von großen Sprachmodellen im KI Bereich ja sieht, da gab es kürzlich das Urteil vom Landgericht München zum Urheberrechtsschutz.

00:48:37: Das heißt also was daher passiert ist dass einige zahlreiche Unternehmen große Sprachmodelle trainiert haben mit allem was zur Verfügung stand völlig unter nicht berücksichtigung jeglicher urheberrechtliche Ansprüche.

00:48:50: und man wartet jetzt so wildwestartig darauf dass jemand kommt das große Unternehmen große Vereinigung für Schutzrechte können das machen und dann dagegen klagt.

00:49:00: Und man einigt sich vielleicht auf den Vergleich, aber erst mal wurde da im Prinzip alles eingesammelt was ging.

00:49:06: Die Gefahr besteht natürlich bei solchen immateriellen Rechtsgütern, dass wenn die Information erstmal draußen ist, sie auch genutzt wird und man es nicht wieder einfangen kann – die Gefahr sehen wir!

00:49:16: Das ist eine Gefahr nicht nur für uns als Hersteller sondern eigentlich für jedes Unternehmen als Innovationen betreibt, die in Immaterial-Gütern endet

00:49:26: Wobei es natürlich hier ja gerade nicht um im Material der Schutz geht, weil die gerade nicht geschützt sind, die jenseits von den Geschäftsgeheimnissen.

00:49:35: Es ist ja ein vertraglicher Schutz auf dem sie hinausläuft und es ist ja gerade kein Patentschutz zum Beispiel da, Urheberrecht wird's auch selten sein.

00:49:44: das heißt da anzuknüpfen, an welchen Schutz gibt es... Also wie wir das im Datenschutz machen.

00:49:51: Gibt es dort ein angemessenes Datenschutzeniveau?

00:49:53: Gibt's dort einen angemessenen Schutzgüterniveau ist ja eigentlich die falsche Frage.

00:49:58: Die falsche Frage ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich an die Verträge halten, die wir mit denen schließen gegeben.

00:50:05: und was gibt es eine realistische Chance wenn sich der deutsche Räder nicht dran hält?

00:50:09: Habt ihr die Möglichkeit Ihnen in Deutschland zu verklagen, wenn sich die chinesischen Rädern nicht daran hält Ja, dann kommt es auf euren Vertrag an.

00:50:16: Dann könnte wahrscheinlich verhandelt das auch deutsches Recht und deutscher Gerichtsberkeit oder Schiedsgerichtbarkeit eben gilt.

00:50:22: aber ist dann schon die Frage wie gut wird es?

00:50:24: Das ist ja das was dahinter steckt.

00:50:27: Also der Vergleich zu dem ÖH-Bereitspiel hatte ich überhaupt keine Rolle.

00:50:30: Der Vergleich war eher auf Bereiche mit aktuellen Technologien, die eher nach Wildwestmanier als nach gut strukturierter Recht und Ordnung man hier funktionieren.

00:50:40: Das hat man sehr schön an diesen KI Beispiel nicht trainiere meine große Sprachmodelle.

00:50:44: Was ich finde, hat man das sehr schön gesehen.

00:50:46: Dass diese Gefahr in der Reale ist, dass es nichts Imaginiertes.

00:50:50: Ja und ich finde auch den Händen als wichtig auch weil wir wissen, dass unsere Gerichte aber inzwischen etwas schneller arbeiten.

00:50:57: durchaus kommen nicht schnell genug hinterher.

00:50:59: Und doch noch einmal der Blick zurück in die nächste Zeit in die Praxis aus deiner Perspektive.

00:51:04: du hast diese wunderbare Kategorisierung vorgenommen.

00:51:08: also wir haben jetzt in vielen vielen Gesprächen hier immer wieder zum Data Act das noch nie so deutlich gehört.

00:51:15: wäre es nicht meine Idee, dass wir uns ganz pragmatisch eben daran wagen und versuchen sektoriell oder so genau solche Kategorien aufzustellen um zu sehen wie groß denn die wirklich kritische Schnittmenge von Daten ist.

00:51:29: Reden wir von neunzig Prozent der Daten, die unter den Data Act fließen, die sowohl als auch oder umstritten sind?

00:51:36: Oder sind das eigentlich nur fünf Prozent?

00:51:38: Was ist da deine Meinung?

00:51:39: Wie können wir da möglicherweise pragmatischer angehen?

00:51:44: Also eine schöne Vorschlange, wenn ihr noch mal im schönen Berlin einen Workshop hostet bin ich gerne bei.

00:51:51: Da lässt sich sicherlich was machen vielleicht auch nur für zwei drei Sektoren.

00:51:54: wie beim letzten Mal kann man sicherlich mal drüber sprechen.

00:51:58: Was ist die Größenordnung?

00:51:59: Ich denke man kann relativ sicher abschätzen dass wahrscheinlich mindestens zweite Hütte wahrscheinlich noch mehr der Sensordaten die so erzeugt werden eher unkritisch sind.

00:52:09: und das dieser geschützte Bereich zumindest.

00:52:11: Wahrscheinlich muss man auch da differenzieren, den Verbrennungsmotor.

00:52:14: Ich hatte Eingangs erwähnt in die Achtzehn, sieben, neunzig habe ich ein Exemplar von Rudolf Wiesel gesehen.

00:52:17: Das heißt er hat eine über hundert der Diesel-Motoren, eine überhundertejährige Geschichte.

00:52:21: Es ist natürlich ein sehr reifes Produkt und bei diesem passiert viel Innovation noch in der Steuerung der Komponenten.

00:52:27: Es mag jüngere Produkte geben, bei denen dann der Anteil unter Geschäftsgeheimnisschutz zu schützenden Sensorwerte potenziell größer ist aber bei Reifenprodukten würde ich sagen mal definitiv unter einem Drittel.

00:52:40: Ich glaube, damit kommt man schon mal ganz gut voran.

00:52:42: Und dann wird es da eine Grauzone geben und dann wird's irgendwo den Bereich gehen, wo relativ klar ist ja das sind Geschäftsgeheimnisse und auch wenn man damit vielleicht noch ein Quentchen bessere predictive Wartung machen könnte, dann muss man darauf vielleicht zugunsten der Hersteller auch einmal verzichten.

00:52:57: Sehr gute, sehr klare Aussage!

00:52:58: ... passt, erschreckenderweise hast du ja vorhin den ... ... Rolls-Royce-Motor von uns aus.

00:53:05: Er hat auch schon eine hundertjährige Geschichte ... ... möchte ich kurz noch erwähnen, deswegen kommt es uns komisch vor aber ist so.

00:53:12: Ja vielleicht dann Abschlussfrage?

00:53:14: Ich glaube was wir jetzt immer fragen, was erwartest du an die... Was wünsche dir vom Gesetzgeber?

00:53:19: Ich glaub da wirst du nicht viel ergänzen können, indem ich mal anrufe, oder hast du deine Meinung dazu, was der jetzt beim Omnibus rauskommen soll weil das da jetzt das Thema nochmal aufgemacht wird über den neuen Vorschlag hinaus, das ist wahrscheinlich wunderschönlich oder?

00:53:34: Gut wir wissen nicht was vom Parlament noch kommt.

00:53:38: Mein letzter Stand ist der Kommissionsvorschlag.

00:53:40: ich weiß also nicht was in den Parlamentsdiskussionen noch mehr uns kommen.

00:53:44: Ich glaube ihr hattet in einer der letzten Folgen auch nochmal drüber gesprochen und gesagt so erwartet jetzt in der ersten jahreshälfte nichts mehr davon.

00:53:52: Das wäre sehr sportlich muss ich sagen.

00:53:55: Was wirklich wichtig ist, dass dieser Kompromiss, der im Data Act angelegt wird zwischen Datenteilen und Geschäftsgeheimnenschutz.

00:54:02: Dass er bleibt, dass der breite Unterstützung bekommt, dass man sich nicht einseitig darauf verlegt wir wollen ab jetzt nur datenteilen denn man muss ja im Hintergrund behalten.

00:54:14: das ist der Blick in die Zukunft Der ist wichtig, der ist durch die technologische Entwicklung auch unterstützt.

00:54:19: Das heißt also so wichtig, dass wir da vorne mit dabei sind Auch als Wirtschaftsraum aus der volkswirtschaftlichen Perspektive.

00:54:24: Wir dürfen aber nicht den Blick zurück.

00:54:26: Was haben wir denn bisher?

00:54:27: Was sind die Innovationen, in denen wir schon viel Geld investiert haben?

00:54:30: Was machen denn Unternehmen aktuell?

00:54:31: und wer mehr hierzulande gerade einen starken Maschinenbau auch, der da viel investiert hat?

00:54:36: Wie bekommen wir das unter einem Hut?

00:54:38: Dass das wirklich als Kompromiss verstanden wird.

00:54:40: Das ist nicht gesagt, wir machen nur Datenteilen und dem muss sich alles andere unterordnen sondern es ist gleichberechtigte Relevanz auf den Schutz von Geschäftsgeheimnissen, auf die getätigten Investitionen in Forschung und Entwicklung gelegt wird.

00:54:55: In welcher Form?

00:54:56: Da möchte ich mir jetzt gar nicht zu sehr einmischen.

00:54:58: Wichtig ist mir dass das von beiden Seiten betrachtet wird und dass diese Trennlinie die jetzt vielleicht nicht horizontal scharf zu ziehen ist aber dass sie berücksichtigt wird in welche Form auch immer

00:55:10: Damit richtest du dich ja fast schon indirekt oder direkt an die Bundesnetzagentur, die ja jetzt zuständige Behörde ist.

00:55:16: Hast du für die noch einen Tipp?

00:55:18: Oder eine Bitte?

00:55:20: Die sind jetzt gerade dann offiziell haben sich aber vorher auch schon eher mit dem Thema beschäftigt und ich hatte ja auch in Köln gehört oder auch bei euch in Berlin schon Gelegenheit mit den Vertretern zu sprechen.

00:55:33: Diesen Sicht der Problem hatte grundsätzlich erstmal bewusst und haben da auch tatsächlich aktiv zu gehören.

00:55:39: Insofern bin ich da optimistisch, dass sie sich auch für den Geschäftsgehandelsschutz erwärmen können und die im Data Act angelegten Kompromisse auch berücksichtigen werden.

00:55:52: Prima!

00:55:54: Ja, ich glaube damit mit diesem Aufruf können wir es fast bewenden lassen.

00:56:00: Dominik, herzlichen Dank von unserer Seite für diese Einführung.

00:56:04: Ich glaube wer da wie wir dann noch so seine Mühe hatte mal zu schauen Wird bei dem Kühlschrank Beispiel, wenn man das ein bisschen weiter denkt und das haben wir ja dann mit den Schiffsmotoren gemacht oder eben dem Smart Home schon einsehen dass es ein Thema ist.

00:56:22: Und gleichzeitig nicht dazu führt, dass die Hersteller jetzt immer das Stop-Schild hochzuhalten können und sagen können ja Geschäftsgeheimnisschutz kriegt denn nicht.

00:56:31: Also dass es da eben nicht so easy ist und nicht so wie näher ist hast du sehr antrucksvoll geschildert.

00:56:35: vielen Dank für dein Kommen.

00:56:39: Ja, vielen Dank auch von meiner Seite.

00:56:40: Ganz toll!

00:56:42: Wir haben ja einen großen Vergnügen.

00:56:43: in Folge forty-two hatten wir.

00:56:44: natürlich liegt die Messlatte sehr hoch.

00:56:47: da hätten wir jetzt eigentlich noch die Frage nach dem Universum, dem Leben und dem Rest beantworten müssen aber zumindest haben wir die Fragen nach den Kühlschrank hoffentlich beantwortet können.

00:56:55: Wir laden nicht wieder ein in ein paar Monaten und dann gehen wir ein neues fern

00:57:00: gerne.

00:57:03: Danke euch bis bald.

00:57:05: Ja, liebe Leute ich wollte noch ergänzen kurz.

00:57:08: Wenn ihr wissen wollt ob das Europaparlament sich nun geäußert hat oder ob die Bundesnetzagentur jetzt auch ganz formel-formell im Sinne von des Gesetzes ist ein Gesetzblatt der Bundesrepublik veröffentlicht.

00:57:20: dann könnt Ihr unseren Newsletter abonnieren.

00:57:22: da halten wir es immer nach und versuchen das neue aus Brüssel und Berlin zusammen zu tragen.

00:57:28: dataminersnavigator.eu slash newsletter könnt ihr euch dafür anwenden wenn ihr das noch nicht gemacht habt.

00:57:35: Damit sind wir durch mit Folge forty-two.

00:57:37: Vielen Dank noch einmal auch an die Zuhörenden und bis zum nächsten Mal, ciao ciao!

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